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Viviane Herda gewinnt EM-Bronze

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Geschrieben von Detlef Englich
Riesenerfolg für junge KSV-Ringerin in Bulgarien
Da hatte die Nachwuchs-Bundestrainerin des Deutschen Ringer-Bundes, Alexandra Engelhardt, wohl das richtige Näschen: für die Kadetten-Europameisterschaft der Ringerinnen im bulgarischen Samokov nominierte sie nicht die Deutsche Meisterin der 60 kg-Klasse Eyleen Sewina aus Greiz, sondern die Zweitplatzierte vom KSV Witten 07, Viviane Herda. Die hatte den Finalkampf bei den „Deutschen“ knapp verloren, zuvor aber bei vielen internationalen Turnieren überzeugt. So startete denn die Wittenerin bei der kontinentalen Meisterschaft der jungen Ringerinnen - und konnte sich erneut eindrucksvoll in dem bulgarischen Städtchen nahe Sofia in Szene setzen: die 17 jährige Schülerin sicherte sich in einem starken Turnier die Bronzemedaille in der 60 kg-Klasse – der bisher größte Erfolg der talentierten und fleißigen jungen Ringerin aus dem Wittener Leistungszentrum.

Am Freitag konnte noch vermeldet werden: Viviane Herda liegt auf Medaillenkurs. In der Gewichtsklasse bis 60 kg startete sie – unter 15 Konkurrentinnen – gegen die Moldavierin Nina BODISTEANU mit einem deutlichen Punktsieg – 7:1 setzte sich die 17 jährige sicher durch. Dann aber kam im Viertelfinale das vorläufige Aus, als sie sich gegen die vor allem körperlich überlegene Norwegerin Grace Jacob BULLEN – die wurde später Europameisterin – zwar achtbar schlug, am Ende jedoch bei 0:4 Zählern auf den Schultern landete. Das Aus war vorläufig, denn Bullen gewann auch das Halbfinale, setzte sich auch im Endkampf gegen die Französin Larroque überlegen mit 10:0 durch und wurde damit Europameisterin.

Dadurch kam „Vivi“ zurück in die Hoffnungsrunde und traf dort auf die russische Vertreterin Alena POSELSKAYA. Nach einem 5:0-Vorsprung konnte sie die Kontrahentin sogar schultern und sich damit für das „kleinen Finale“ um Bronze qualifizieren. Da traf sie in der Finalveranstaltung von Samokov auf die Polin Paulina NASTAROWICZ. Die hatte das Halbfinale gegen die Norwegerin mit 0:10 gleichfalls deutlich verloren.

Im diesem wichtigen Kampf um Bronze konnte Viviane Herda nochmals alle Kräfte mobilisieren, kontrollierte den Kampf sicher und kam zum umjubelten 5:0-Punkterfolg. Bronze für die KSV-Ringerin, die zweite Medaille für den DRB nachdem Johanna Meier (Weitenau) bereits Silber gewonnen hatte.
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