Mattensplitter

Verbandsjugendtag ist Geschichte

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Geschrieben von Thomas Meyer

Der Verbandsjugendtag 2018 ist Geschichte. Am 24.03. hatten sich die maßgeblichen Vertreter des Präsidiums sowie die Deligierten der Vereine im Anschluss an die Bezirkstage zusammengefunden. Leider waren viele, u.a. auch hochkarätige Clubs nicht anwesend, was jedoch nichts an der Beschlussfähigkeit der Versammlung änderte.

Letztlich war die Veranstaltung nach nur einer guten Stunde beendet, wenngleich einige interessante Tagesordnungspunkte auf der Agenda gestanden hatten. Einer von ihnen war das Referat von Henning Heinrichs, dem Leiter des Sportinternats Knechtsteden und damit gewissermaßen dem Gastgeber des Verbandsjugendtages. Dieser hatte allen Anwesenden die Strukturen, Ziele und Möglichkeiten aufgezeigt, die den Athletinnen und Athleten in diesem mit 36 Plätzen eher kleinen Sportinternat geboten werden. Er betonte hierbei neben der Wichtigkeit der Sportart Ringen, dass im Internat die schulische Ausbildung gleichermaßen im Vordergrund stünde wie die sportliche Laufbahn, um allen Jugendlichen auch eine berufliche Zukunft und Perspektive ermöglichen zu können. Bei Interesse an einer Aufnahme ins Internat solle man sich nicht scheuen, Kontakt mit dem Ringerverband oder ihm persönlich aufzunehmen. Zwar entstünden im Falle einer Aufnahme selbstredend Kosten, doch dürfe es hieran nicht scheitern, da die Plätze deutlich subventioniert würden und zusätzlich anderweitig gefördert werden können.

Gespannt hörte man auch den Berichten des NRW-Jugendreferenten Kurt Schröer sowie des Referenten für Frauenringen Heinz Schmitz zu. Während Schröer, der später einstimmig wiedergewählt wurde, über die Dringlichkeit von Breitensportaktivitäten, Nachwuchsarbeit und Mitgliederwerbung gesprochen hatte, versuchte Heinz Schmitz, die Vereine nach dem Verlesen einer langen Erfolgsliste zu einer verstärkten Integration von Frauenringen zu überzeugen.

Zum Abschluss wurde noch einmal über die leider immer häufiger werdenden Gewalteskalationen an unseren Ringermatten gesprochen. Man konnte eindeutig feststellen, dass Vorkommnisse wie die Massenschlägerei anlässlich der Schüler-Rheinlandmeisterschaften in Oberforstbach Spuren hinterlassen haben. Diese Entwicklung stimmt nachdenklich und wirft die Frage auf, wie man sich zukünftig vor derartigen Dingen schützen kann. Definitiv wird das Thema die Ringsportwelt in Zukunft weiter beschäftigen – und das nicht nur auf Tagungen, die sich mit unserer Nachwuchsarbeit befassen.

 

Internatsleiter Henning Heinrichs referierte über das Sportinternat Knechtsteden

 

Heinz Schmitz (Referent für Frauenringen, links) und Kurt Schröer (Jugendreferent)

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