Mattensplitter

Karl-Heinz Niemann ist tot

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Geschrieben von Thomas Meyer

Der Ringerverband Nordrhein-Westfalen trauert um sein Ehrenmitglied Karl-Heinz Niemann. Der von der TSG Herdecke stammende Sportkamerad ist im Alter von 85 Jahren verstorben.

Karl-Heinz Niemann ist insbesondere den Älteren unter uns ein Begriff. Er war nämlich nicht nur als Ringer und Trainer aktiv, sondern bekleidete in seiner Laufbahn auch viele wichtige Funktionärsämter in Verein und Verband. So hatte er u.a. lange die Position des NRW-Jugendreferenten inne, welche er stets mit viel Herzblut und Hingabe ausgeführt hatte. Unsere damaligen Nachwuchs-Spitzenringer waren somit intensiv mit ihm in Kontakt und schätzten ihn stets für seine freundschaftliche Art, durch die er immer den richtigen Zugang zu den Athleten fand. Über Jahrzehnte hinweg bildete er ein unvergessenes Duo mit seiner leider viel zu früh verstorbenen Frau Irmgard, die selbst Kampfrichterin war und ihn meistens zu den Kämpfen, Turnieren oder sonstigen Maßnahmen begleitete.

Dass er sich über das übliche Maß hinaus engagiert hatte, bezeugen beispielsweise von ihm durchgeführte Auslandsaufenthalte für den Nachwuchs, welche er auch persönlich betreut hatte. Sein Gesicht ist daher bis heute ein fester Bestandteil des RV NRW und von diesem nicht wegzudenken, so dass die vor geraumer Zeit verliehene Ehrenmitgliedschaft logische Konsequenz und unumgänglich war.

Nun hat sein Herz aufgehört zu schlagen. Unser Mitgefühl gilt allen Angehörigen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Karl-Heinz Niemann (rechts) bei seiner Ernennung zum Ehrenmitglied des RV NRW mit dem damaligen Präsidenten Karl-Martin Dittmann (links) und dem Vizepräsidenten Peter Neldner

 

Karl-Heinz Niemann (3.v.l.) mit dem gesamten Präsidium des RV NRW im Jahre 1984

 

(Fotos bereitgestellt von Jens Nettekoven)

 

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