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Erste LM 2020 ist Geschichte

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Der TuS Aldenhoven sorgt in jüngster Zeit immer wieder für positive Schlagzeilen. So auch am letzten Wochenende, als der aufstrebende Club an zwei Tagen die Landesmeisterschaften der männlichen Nachwuchs-Altersklassen sowie der Schülerinnen ausgerichtet hat. Es war der Beginn der Wettkämpfe auf Landesebene, die in der ortsansässigen Franz-Vit-Halle durchgeführt wurden.

Samstags waren die Junioren, B- und C-Jugendlichen im Freistil angetreten. Sage und schreibe 33 Clubs hatten den Weg in die Wettkampfstätte gefunden, was einer Landesmeisterschaft wirklich würdig war. Selbst Vereine wie der KSV Gütersloh, der SV Sende, der TuS Bönen, der ASV Atlas Bielefeld oder der PSV Lippe-Detmold hatten die lange Reise vom einen Ende NRWs an das andere auf sich genommen, um wettzueifern und unseren Sport damit zu beleben. Alle Achtung! Das ist Einsatz, wie wir ihn uns wünschen und dringend brauchen.

Letztlich waren 161 Teilnehmer (52 Junioren, 64 B- und 45 C-Jugendliche) am Start, um Titel und Medaillen zu sammeln und sich für höhere Aufgaben zu empfehlen. Am erfolgreichsten waren dabei waren der TV Essen-Dellwig (67 Punkte) vor dem AC Mülheim 92 (53) und dem Gastgeber (44), der sich damit für seine Mühen im Rahmen der Ausrichtung selbst belohnen konnte. Gerade die Nachwuchsabteilung des Vereins wächst stetig, steigert sich zusehends und ist gerade dabei, zu den schon lange vorne Etablierten aufzuschließen – und das nicht nur im Hinblick auf Quantität, sondern auch auf Qualität.

Am Sonntag waren die jüngeren Athleten, sprich die A- und D-Jugend sowie die Schülerinnen gefordert. Sicher hat das Sturmtief „Sabine“ dem ein oder anderen Sportfreund ein mulmiges Gefühl beschert, als er sich auf den Weg nach Aldenhoven gemacht hat. Insbesondere Ringkampffans, die einen langen Weg hätten auf sich nehmen müssen, haben möglicherweise auch gefehlt – mehr als verständlich nach den Wettervorhersagen, denen zufolge eine sichere Rückreise möglicherweise nicht gewährleistet war. Dennoch haben immerhin 24 Vereine mit 118 Teilnehmerinnen und Teilnehmern dem Ganzen getrotzt, sich nicht abschrecken lassen und ihren Nachwuchs auf die Matte geschickt. Auch hier konnte der TuS wieder aufhorchen lassen, als seine zwölf angetretenen Ringer mit 37 Zählern gar die Teamwertung für sich entscheiden konnten. Der ebenfalls immer stärker werdende TKV Hückelhoven (36) sowie de Halter Utrecht (29) folgten auf den Plätzen.

 

Peter Nettekoven wird 80

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Man kann es kaum glauben, denn man kennt ihn stets energiegeladen und agil: Peter Nettekoven, Ehrenmitglied des Ringerverbandes NRW, feiert heute seinen 80. Geburtstag.

Als aktiver Ringer zählte er nicht nur in NRW, sondern auch in der gesamten Republik zu den Großen. Acht Titel bei Deutschen Einzelmeisterschaften der Männer, die Bronzemedaille bei der WM 1966, weitere WM- und EM-Starts sowie die Olympiateilnahme 1968 machen ihn zu einer Legende. Der Greco-Spezialist, der es erstaunlicherweise im Freistil auf eine höhere Zahl nationaler Titel brachte als in seiner Paradedisziplin (6:2), war im Welter- und Mittelgewicht eine kaum zu bezwingende Bank. Er hatte seinem Stammverein TKSV Bonn-Duisdorf, jedoch lange Zeit auch dem damaligen Spitzenclub ASV Heros Dortmund etliche Siege und Punkte gebracht. Somit ist auch die glorreichste Zeit des langjährigen deutschen Rekordmeisters ASV Heros eng mit seinem Namen verbunden.

Nach seiner aktiven Laufbahn erwarb sich Peter weiterhin große Verdienste um den Ringkampfsport. Als Bundesassistenz-, Landes-, Stützpunkt- und Vereinstrainer (TKSV Bonn-Duisdorf, AC Mülheim 92, KSV Efferen) hat er über Jahrzehnte hinweg zahlreiche Spitzenringer und Nachwuchshoffnungen gefördert und geformt. Dadurch waren u.a. auch seine Söhne Tim und Tobias, die unglücklicherweise beide in derselben Gewichtsklasse und Stilart standen, zu erfolgreichen Topathleten herangereift.

Was seinen Führungsstil betrifft, treffen Ausdrücke wie „hart, aber herzlich“ oder „Zuckerbrot und Peitsche“ wohl auf niemanden besser zu als auf Peter, der die Zügel zwar immer fest in der Hand hatte, sich jedoch stets größter Beliebtheit bei den Athleten erfreute. Dies liegt sicher auch an seinem Engagement außerhalb der Matte, für das seine Schützlinge überaus dankbar waren. Durch Weihnachtsfeiern, Ausflüge zu „Pützchens Markt“ (einem riesigen Volksfest in Bonn), Paddeltouren, private Einladungen oder einfach nur gemütliches Beisammensitzen im Anschluss an das Training hat er die Herzen seiner Athleten erobern können.

Heute sieht man Peter noch regelmäßig an der Ringermatte, ob als Tourist bei internationalen Meisterschaften oder auch bei heimischen Veranstaltungen. Zuletzt war er noch beim Final-Six in Bonn zugegen. Kein Wunder, denn ein mit dem Ringkampf so sehr verbundener Idealist kehrt immer gerne in sein altes „Wohnzimmer“ zurück.

Wir gratulieren einem Großen unseres Verbandes hiermit ganz herzlich! Bleib uns noch lange erhalten, lieber Peter!

Peter Nettekoven (Mitte) im Gespräch mit seinen ehemaligen Schützlingen Miroslaw Bartkowiak (links) und Heinrich Kruppa (rechts) beim letzten Final-Six in Bonn. Im Vordergrund Detlef Englich.

Absage Frauen-GP

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Wie der AC Ückerath mit Nachricht vom 06. Februar mitgeteilt hat, kann der Große Preis von Deutschland (Frauen) in diesem Jahr leider nicht stattfinden. Aus organisatorischen Gründen ist die Durchführung 2020 nicht möglich. Schade!

Ereignisreiche Woche

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Der Wettkampfbetrieb auf unseren Matten hat nun endgültig wieder Fahrt aufgenommen. Zuerst gab es einen guten dritten Rang für Aline Rotter-Focken bei einem internationalen Ranking-Turnier in Rom, wonach sich die Augen unserer Ringsportfreunde am letzten Wochenende dann wieder verstärkt auf die regionalen Geschehnisse richteten. Schließlich stand Teil zwei der diesjährigen Bezirksmeisterschaften auf dem Programm, wobei die Männer, A- und B-Jugend im gr.-röm. Stil, die Schüler-Altersklassen im freien Stil angetreten waren. Nach Beendigung dieser Wettkämpfe in Oberforstbach (Rheinland) und Hohenlimburg (Westfalen) ist damit der erste Block bei den diesjährigen Einzelmeisterschaften abgeschlossen.

Im Rheinland waren am Samstag lediglich 97 Sportler gestartet, sonntags bei den Kämpfen der C-, D- und E-Jugend jedoch stattliche 155 Nachwuchskämpfer über die Waage gegangen. Erfreulich zu sehen war, dass die recht jungen Vereine Saitiev Eupen und KKS Sparta Aachen mit salonfähigen Teilnehmerzahlen angereist waren. Sie haben sich damit nahtlos in unseren Sportbetrieb integrieren und damit als echter Gewinn für unsere Sportart beweisen können, die derartige Entwicklungen bitter nötig hat.

Traditionsvereine sind dagegen der KSV Euskirchen und der TuS Gerresheim, welche beide schon als so etwas wie Sorgenkinder angesehen wurden. Doch sie haben sich bei den Wettkämpfen ansprechend, vielleicht sogar vielversprechend präsentieren können. Somit gibt es trotz der ausbaufähigen Gesamtteilnehmerzahl am Samstag auch Positives vom letzten Wochenende zu berichten. Schmerzlich vermisst wurde dagegen der AKS Rheinhausen. Hoffentlich hält der letzte verbliebene Club aus Duisburg durch und zeigt sich bald wieder! Es wäre ein enormer Verlust, würden hier die Lichter ausgehen.

Letztlich sei noch angemerkt, dass sich samstags der KSK Konkordia Neuss vor dem immer stärker werdenden TKV Hückelhoven die Teamwertung gesichert hat. Bei den Schüleraltersklassen konnte sich erneut der TKSV Bonn-Duisdorf durchsetzen, wobei sich der RV Kelmis 97 nur hauchdünn geschlagen geben musste.

Insgesamt 17 Clubs mit 106 Ringern hatten sich am ersten Wettkampftag bei den parallel stattfindenden Titelkämpfen des Bezirkes Westfalen eingefunden, wobei sich der TV Essen-Dellwig am Ende knapp vor dem KSV Witten 07 die Mannschaftswertung sicherte. Im Schülerbereich waren sonntags 118 junge Sportler aus 16 Clubs dabei. Große Überraschungen blieben erneut aus: Wie bereits eine Woche zuvor ging der KSV Gütersloh als erfolgreichster Club hervor, während der KSV Witten 07 sich von Rang vier auf den zweiten Platz verbessern konnte.

Kampfrichterausbildung 2020

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Der Ringerverband NRW schreibt einen Lehrgang zum Erwerb der Kampfrichterlizenz aus.

Voraussetzung ist eine ausreichende Anzahl der Teilnehmer. Alle Vereine sind aufgerufen, interessierte Personen, die Kampfrichter werden wollen, zu melden.

Folgende Voraussetzungen bitten wir zu beachten:
  • Meldungen können nur von den Vereinen in schriftlicher Form erfolgen.
  • Die Bewerber müssen Mitglied des Vereins sein.
  • Die Bewerber sollten mindestens 16 Jahre alt sein.
  • Vorlage eines Erweiterten Führungszeugnisses (zur Einsichtnahme am ersten Ausbildungstag)
  • Zustimmung zum Ehrenkodex des LSB NRW (bitte der Anmeldung beifügen)
  • Charakterliche Eignung und allgemeine Akzeptanz der Verbandsphilosophie (Grundsätze) des DRB und des RV NRW
Wir bieten
  • eine umfassende Vermittlung der aktuellen Wettkampfregeln,
  • eine grundlegende praktische Ausbildung auf der Matte.
Wir garantieren
  • eine tolle Kameradschaft und
  • viel Spaß.

Die verbindlichen Meldungen sind bis zum 29.02.2020 an den Ringerverband NRW zu richten.

Die Ausbildung teilt sich in die theoretische und praktische Schulung auf. Die theoretische Schulung findet als Tageslehrgang an vier Wochenenden statt, Beginn ist der 27.03.2020. Weitere mögliche Termine sind 17. 04.; 18.04.; 24.04; 25.04.; 02.05; die Termine werden dann endgültig in Rücksprache mit den Teilnehmern festgelegt.

Die praktische Schulung am findet am 29.03.; 01.05. und 06.06. statt. Die Prüfung erfolgt am 11.06.2020.

 
 

Olaf Schäfer verstorben

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Wie der ASV Heros Dortmund über die sozialen Netzwerke mitgeteilt hat, ist sein langjähriger Mannschaftsringer Olaf Schäfer vor einigen Wochen im Alter von nur 53 Jahren verstorben.

Die Gebrüder Schäfer waren im Ruhrgebiet und darüber hinaus bekannt und bei verschiedenen Clubs aktiv gewesen. Olaf war hierbei für den nicht mehr existierenden KSV Hombruch und den ASV Heros Dortmund angetreten, war bei beiden Vereinen viele Jahre eine Stütze seiner Mannschaft. Der Greco-Spezialist kämpfte in den höheren Gewichtsklassen und konnte auch bei den Einzelmeisterschaften einige Erfolge für sich verbuchen.

Nun hat sein Herz aufgehört zu schlagen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

 

AC Ückerath erfolgreich

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In eigener Halle hat der AC Ückerath die Teamwertung bei den Landesmeisterschaften der Juniorinnen, A- und B-Jugendlichen (weiblich) knapp vor dem RV Thalheim und dem SV Luftfahrt Ringen gewonnen. Zu diesem offenen Turnier waren Sportlerinnen aus insgesamt 53 Clubs aus dem gesamten Bundesgebiet angereist: Aus Ostdeutschland, Bayern, den baden-württembergischen Landesverbänden etc. waren Teilnehmerinnen am Start, sodass der Zuschauer ein wenig das Feeling von Deutschen Meisterschaften zu spüren bekam.

Aus NRW waren neben dem Gastgeber, der mit zehn Kämpferinnen auch die quantitativ stärkste Mannschaft stellen konnte, noch de Halter Utrecht, der KSV Kirchlinde, der KSV Witten 07, der AC Mülheim 92, der KSV Germania Krefeld, der KSV Simson Landgraaf, Germania Altenessen und der KSV Hohenlimburg vertreten. Das Frauenringen hat sich einmal mehr als wichtiger Bestandteil für unsere Sportart erwiesen!

 

Eine Story aus der Klamottenkiste

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Das u.a. Foto stammt vom Vorbereitungslehrgang für die Deutschen Greco-Meisterschaften im Jahre 1993, welche seinerzeit vom KSV Mülheim-Styrum ausgerichtet wurden. In der Sportschule Hennef waren vom  5.-7. März unsere nominierten DM-Teilnehmer zusammengekommen, um sich unter Trainer Peter Nettekoven den letzten Schliff zu holen. Zu dieser Zeit galt Hennef noch als der uneingeschränkte Mittelpunkt in Ringerdeutschland, war es doch als Bundesleistungszentrum für Lehrgänge aller Art gesetzt. Sagenumwoben sind heute immer noch die harten Einheiten oder der oft erwähnte „Kotzberg“, welchen alle Ringer fürchteten, mussten sie diesen im Rahmen des Trainings hinaufsprinten.

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