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NRW-Mannschaftssaison 2020 ist abgesagt

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Das Hauptausschuss des Ringerverbandes Nordrhein-Westfalen hat am 18. April 2020 im Rahmen einer Videokonferenz getagt und über die sportlichen Aktivitäten des laufenden Jahres beraten. Hierbei kam es zu der tiefgreifenden Entscheidung, dass die ab 21. August 2020 geplante Mannschaftssaison erstmalig komplett ausfallen wird.

Nach Abwägung sämtlicher Kriterien, aktueller Regelungen und Szenarien war dieser Schritt alternativlos, sodass der Beschluss einstimmig gefasst worden ist - wenn auch sehr schweren Herzens. 

Die Gründe für die Absage sind vielfältig. Zum einen ist der Gesundheit aller Beteiligten absolute Priorität einzuräumen. Die Tatsache, dass es sich beim Ringen um eine extreme Kontaktsportart handelt, erfordert besondere Fürsorgepflicht sämtlicher Entscheidungsträger. Zum anderen ist auch keinerlei Planungssicherheit gegeben, da die Maßnahmen, die das öffentliche Leben in den nächsten Monaten bestimmen werden, noch nicht absehbar sind. Kaum zu überblicken ist beispielsweise auch der Bereich des Sponsorings. Die Liste der Unwägbarkeiten ließe sich beliebig fortsetzen.

Die Corona-Krise stellt uns alle, so auch den Ringkampfsport, vor eine Vielzahl an Herausforderungen. Es gibt noch viele Fragen und Fragezeichen, auf deren Antworten wir wahrscheinlich noch lange warten müssen. Hoffen wir, dass der Sport, die Vereine und jedes einzelne seiner Mitglieder diese schwierige Phase gut überstehen werden!

In der Anlage ist das Schreiben von Präsident Jens Nettekoven zur Mannschaftssaison 2020 beigefügt.

Schreiben vom 18.04.2020

In dieser Saison bleiben die Sporthallen leer.

Vorgestellt: Heinrich Ketzer

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Unter dem Titel „Asse von einst“ kursieren in den sozialen Netzwerken augenblicklich viele Beiträge. Jene können den Ringsportfreund in der Phase des sportlichen Stillstands vielleicht ein wenig über diesen hinwegtrösten und an die schönen Seiten sowie die Faszination unseres Sports erinnern.

An dieser Stelle sei mit dem Duisburger Heinrich Ketzer ein Mann vorgestellt, dessen Meriten sich anhand der Archive zwar nicht mehr zweifelsfrei feststellen lassen, der es dennoch auf jeden Fall wert ist, einmal genannt zu werden.

Lediglich anhand einer fast schon antiken Fotografie sind Name und Erfolge überliefert, sodass deren Richtigkeit nicht einwandfrei überprüft werden kann. Eindeutig zu entziffern sind jedoch die auf der Rückseite des Fotos gemachten Angaben. Demnach war der Altathlet Deutscher Meister der Jahre 1919-1921 und Europameister 1921. Wie dem auch sei – vor 100 Jahren gab es ebenfalls sehr erfolgreiche Athleten in NRW, die heute ein wenig in Vergessenheit geraten sind.

 

 

Jakob Koch: 150. Geburtstag

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Das unvergessene Neusser Ringer-Idol Jakob Koch, immerhin zweifacher Weltmeister, hatte heute vor 150 Jahren das Licht der Welt erblickt. Nach wie vor ist die Popularität des einstigen Ausnahmeathleten insbesondere in seiner Heimatstadt ungebrochen, was alleine dadurch bezeugt wird, dass im Stadtteil Reuschenberg gar eine Straße nach ihm benannt worden ist. Und alle Sportfreunde, die die Neusser Vereinszeitschrift „Ringer Revue“ schon einmal eingehender studiert haben, sind unweigerlich irgendwann auf den einstigen Vorzeigeathleten gestoßen. Auch unser KSK Konkordia hat somit maßgeblich dazu beigetragen, das Andenken an ihn zu bewahren.

Auf seinen 150. Geburtstag hat die Neuss-Grevenbroicher Zeitung mit einem ausführlichen Zeitungsartikel reagiert. Eine schöne Schlagzeile für und über unseren geliebten Sport, und das in Zeiten, in denen die sportlichen Aktivitäten zum Erliegen gekommen sind. Außerdem vielleicht ein kleiner Lichtblick für alle die, die das Ringen während der Corona-Krise schmerzlich vermissen!

 

 Quelle: NGZ vom 11.04.2020

Infos für wissenschaftliche Arbeit gesucht

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T. Bitterling, ein Ringer aus Frankfurt/Oder, benötigt zwecks Abfassung einer wissenschaftlichen Arbeit historische Dokumente aus dem Ringerlager. Sein Interesse bezieht sich auf Quellen, die sich mit der Situation des Ringens etwa zwischen 1935 und 1970 befassen. Ein wichtiges Augenmerk liegt u.a. auf der Phase nach dem zweiten Weltkrieg sowie dem damaligen Wiederaufbau unserer Sportart.

Wer hier helfen kann, möge den Sportkameraden bitte unterstützen und ihm entsprechende Quellen zukommen lassen. Unter der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kann Kontakt zu ihm aufgenommen werden.

Info-Seite des LSB NRW und FAQ zur Corona-Krise

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Der LSB NRW hat auf seiner Internet-Seite Informationen rund um das Corona-Virus zusammen gestellt. Dort befindet sich auch eine Rubrik: Häufig gestellte Fragen (FAQs) unserer Sportvereine.

Info-Seite des LSB NRW

Hinweise zur Traineraus- und Fortbildung 2020

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Nach langem Warten muss nun auch der Referent für Aus- und Fortbildung auf die Auswirkungen der aktuellen Verhaltensregeln reagieren. Für den Bereich Aus- und Fortbildung bedeutet dies folgendes:

Trainerfortbildung:
Die ausgeschriebene Fortbildung fällt aus. Die bis zum heutigen Tag angemeldeten Teilnehmer erhalten eine Verlängerung um ein Jahr.

Trainerausbildung
Die Neuausbildung wird in diesem Jahr hoffentlich stattfinden. Sie wird aber neu terminiert. Der erste Termin in Hennef findet auf keinen Fall statt. Eine endgültige Entscheidung wird bis zum 31.08.2020 getroffen und mitgeteilt. Die vorliegenden Anmeldungen behalten Gültigkeit.

Vereinsbeiträge während der Corona-Krise

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In den letzten Tagen erreichten uns auch Anfragen zum Thema "Vereinsbeiträge während der Corona-Krise".

Hierzu möchten wir eine Einschätzung für unsere Mitgliedsvereine abgeben.
Wir weisen aus rechtlichen Gründen darauf hin, dass es sich hierbei um keine Rechtsberatung handelt.

Vereinsmitglieder haben im Zusammenhang mit der vorübergehenden Einstellung des Sportbetriebs keinen Anspruch auf Erstattung des Beitrages. Ebenso entsteht aus dieser Situation auch kein Sonderkündigungsrecht.

In der Regel ist der Mitgliedsbeitrag nicht an konkrete Sportnutzungen gebunden, sondern ist, wie der Name schon sagt ein "Beitrag für die Mitgliedschaft". Als Mitglied ist man kein Kunde, sondern Teil des Vereins. Die Kosten des Vereins laufen weiter und man hat als Mitglied eine Verantwortung gegenüber dem Verein.

Der Beitrag stellt nach den vereinsrechtlichen Grundsätzen kein Entgelt dar, sondern dient dem Verein dazu, seinen gemeinnützigen Zweck zu verwirklichen. Es liegt hier also kein Leistungsaustausch aufgrund eines Vertrages vor. Mit den Kosten für eine Mitgliedschaft in kommerziellen Sportstudios lässt sich der Mitgliedsbeitrag daher nicht vergleichen.

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