Mattensplitter

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Jens Nettekoven geht mit Team in die Präsidentschaftswahl

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In fünf Wochen ist es so weit: Der Deutsche Ringer-Bund wird einen neuen Präsidenten wählen, der unseren Sport zukunftsorientiert und ambitioniert leiten, repräsentieren und vertreten soll. Und das sowohl nach innen als auch nach außen, national wie international. So wünschen es sich die Mitglieder und Freunde des DRB und umso gespannter sieht man der Wahl entgegen.

Unser NRW-Präsident Jens Nettekoven hatte bereits im vergangenen Jahr seine Kandidatur angekündigt. Seine Qualitäten, Kompetenzen, Visionen und Ideen, sein Führungsstil, sein endlos erscheinendes Netzwerk sowie sein stets rühriges Engagement in und außerhalb der Ringerhallen haben ihn schnell zu einem absoluten Sympathieträger werden lassen. Während seiner Amtszeit im RV NRW hat sich vieles zum Positiven verändert und wurden deutlich professionellere Strukturen geschaffen, sodass seine Kandidatur für höhere Aufgaben keineswegs verwundert. Vielmehr wird sie sogar allgemein begrüßt.

Nun, quasi unmittelbar vor der Entscheidung, hat Jens endlich die Katze aus dem Sack gelassen, mit wem er diesen Weg bestreiten möchte. Das sechsköpfige „Team Nettekoven“ hatte er selbst bereits vor einigen Tagen in den sozialen Netzwerken vorgestellt. Nicht wenige Ringsportfreunde waren durchaus überrascht, wer diesem außerdem angehört: Ringer-Idol Alexander Leipold, dessen Fähigkeiten und Verdienste wohl kaum erläutert werden müssen, macht den Anfang. Hinzu kommen der württembergische Vollblutfunktionär und DRB-Vize Günter Maienschein, der Rechtsanwalt und ehemalige DRB-Rechtsauschuss Manfred Zipper (Nordbaden), DRB-Spitzenkampfrichter Manuel Senn und Jens` Weggefährte Ingo Breuer, von Berufswegen her ein absoluter Spezialist in den Bereichen Wirtschaft und Management. Dieses starke Team vereint sportliche Kompetenz, da alle über langjährige Ringsporterfahrung verfügen, mit dem unerlässlichen Knowhow, welches bei der Führung eines großen Verbandes vonnöten sein wird – und das auf den verschiedensten Ebenen.

Seien wir gespannt darauf, was die Wahl im November bringen wird. Wir drücken Jens jedenfalls feste die Daumen!

Sechs Medaillen bei B-Jugend-DM

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Eine schöne Ausbeute erzielte unser Nachwuchs bei den Deutschen B-Jugendmeisterschaften, die in Torgelow (Greco) und Ladenburg (Freistil) ausgerichtet wurden. Zweimal Gold und ebenso oft jeweils Silber und Bronze standen am Ende zubuche.

Überaus erfolgreich waren unsere Freistil-Spezialisten, die neben drei Medaillen noch einige Top Ten-Platzierungen holten und daher in der Länderwertung auf Rang vier landeten. Der überragende Leyan Can Colak (KSV Germania Krefeld) sicherte sich in der 48 kg-Kategorie den Meistertitel, in welcher auch Abdurrahim Sekmen (KSV Hohenlimburg) durch den Gewinn der Bronzemedaille erfolgreich war. Das dritte Edelmetall ging an Philip Hild (TV Eintracht Walheim), der durch Bronze (62 kg) glänzen konnte.  

Die weiteren Platzierungen der nordrhein-westfälischen Freistilmannschaft: 35 kg: 6. Daniel Bitter (Germania Krefeld); 41 kg: 5. Deni Awtaew (TV Essen-Dellwig); 48 kg: 10. Symeon Mouratidis (Germania Krefeld); 52 kg: 6. Moritz Barth (TV Essen-Dellwig); 57 kg: 4. Kevin Barbe (ASV Atlas Bielefeld); 62 kg: 8. Leon Gelzer (TV Essen-Dellwig); 13. Muslim Dzortov (KSV Witten 07); 68 kg: 7. Nick Stefan Didovets (Germania Krefeld); 80 kg: 11. Timur Khammatov (TV Essen-Dellwig).

Im Greco waren zwar nur vier NRW-Schützlinge angetreten, doch konnten diese vollends überzeugen und nach hervorragenden Leistungen Platz sieben in der Teamwertung erkämpfen. Drei von ihnen schafften gar den Sprung ins Finale, wobei dem Neusser Ivan Seibel in der 38 kg-Klasse der ganz große Wurf gelang: Er konnte sich als einziger im Endkampf durchsetzen und die Goldmedaille sichern. Die Vizemeisterschaft ging an seinen Vereinskameraden Joshua Bellscheidt (57 kg), der damit die Familientradition nahtlos fortführt, sowie an Leon Chentsov (PSV Lippe-Detmold/68 kg). Eine starke Leistung bot auch Mika Noel Labes (KSV Witten 07/52 kg) durch Rang sieben unter 21 Teilnehmern.

Herzlichen Glückwunsch an unsere erfolgreichen B-Jugendlichen!

Die Matten brennen wieder

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Der erste Kampftag unserer diesjährigen Mannschaftssaison liegt hinter uns. Damit ist das Ringen endgültig zurück, die Matten brennen wieder, der Höhepunkt eines jeden Sportjahres ist in vollem Gange.

Natürlich stehen die Kämpfe dieses Jahr unter einem ganz anderen Stern als sonst. Ligeneinteilung, Abstiegsregelungen, Hygienevorschriften, Wettkampfbestimmungen etc. weichen situationsbedingt von denen der letzten Jahre ab. Doch dies ist sekundär. Wichtig ist, dass der Ringsportfreund wieder Woche für Woche sein Team sehen und unterstützen kann, dass unsere Vereine wieder agil sind, dass die Athleten sich im sportlichen Wettstreit wieder miteinander messen und auch die Kampfrichter endlich wieder auf der Matte stehen können.
Die Saison ist insgesamt deutlich verschlankt. Nicht nur die Zahl der Kampftage ist geringer als in den Vorjahren, sondern auch die der teilnehmenden Mannschaften. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Vereine, die 2021 aus nachvollziehbaren Gründen auf einen Start verzichtet haben, im nächsten Jahr wieder dabei sein werden. Es sind durchweg Traditionsclubs und etablierte Teams, die uns einfach nicht wegbrechen dürfen. Aus Sicht unserer LO und des gesamten Ringkampfsports wäre dies ein herber Verlust, vielmehr sogar eine Katastrophe.

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Jens Nettekoven spielte beim 1. STANNO Padel-Charity-Cup

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Wer die Aktivitäten unseres Präsidenten Jens-Peter Nettekoven etwas verfolgt, der weiß um seinen unermüdlichen und selbstlosen Einsatz für die Opfer der Flutkatastrophe insbesondere im Ahrtal. Seit Wochen und Monaten ist er hier vor Ort, schlüpfte selbst in die Gummistiefel, organisiert ganze LKW-Ladungen an Hilfsmitteln, unterstützt an allen Ecken und Enden und hat stets ein offenes Ohr für alle Betroffenen. Dies tat und tut er gemeinsam mit einer Reihe an weiteren Helfern, zu denen auch unsere Ex-Weltklasseathletin Stéphanie Groß gehört. Daher kennt er die traurigen Geschichten der Menschen aus erster Hand, hat das Leid persönlich miterlebt und weiß über eine Vielzahl erschütternder Erlebnisse und Schicksale zu berichten.

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DM in Dormagen: Gold für Türker, Silber für Englich

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Nach der WM-Silbermedaille von Nina Hemmer stand der weibliche Ringkampf beim AC Ückerath an diesem Wochenende erneut im Fokus. Die Dormagener nämlich waren Ausrichter der Deutschen Meisterschaften für die weibliche Jugend. Einmal mehr hatte sich die nationale Elite in der Sporthalle der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Nievenheim eingefunden, um ihre Meisterinnen zu ermitteln. Und es wurde attraktiver Sport geboten: In überwiegend voll besetzten Gewichtsklassen zeigte der Nachwuchs, dass das Mädchenringen längst den Kinderschuhen entwachsen ist. Die Situationen wurden routiniert und verbissen ausgekämpft, das technisch-taktische Verhalten sowie die Griffaktionen ließen das Herz des Ringkampffreundes höherschlagen. Die Athletinnen schenkten sich nichts und zeigten eine ganze Reihe mitreißender Kämpfe. Exemplarisch sei eine Poolbegegnung von Amy Allgaier (AC Ückerath) genannt, in der die Lokalmatadorin während Runde zwei schon mit 0:8 in Rückstand lag. Angetrieben von enormem Siegeswillen kam sie jedoch zurück, glich durch zwei hohe Wertungen zum 8:8 aus, um am Ende dann doch mit 8:9 den Kürzeren zu ziehen. So unglücklich diese Niederlage für Amy auch war: Solche Kämpfe möchte man sehen. Schade nur, dass keine Zuschauer zugelassen waren, denn ihnen ist mit dieser Veranstaltung eine Werbung für den Ringkampfsport verborgen geblieben.

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Aline Rotter-Focken als „Die Beste 2021“ ausgezeichnet

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Die Bild-Zeitung hat mir ihrer Schlagzeile den Nagel wohl auf den Kopf getroffen: „Sie kommt aus dem Jubeln gar nicht mehr heraus!“ ist hier über unsere Olympiasiegerin Aline Rotter-Focken zu lesen, denn die nächste große Anerkennung ist der Krefelderin zuteilgeworden. Auf die Ehrenmitgliedschaft und die Hall-of-Fame-Aufnahme im RV NRW, die Wahl zur Sportlerin des Monats August und die Verleihung der Goldenen Henne folgt nun die Auszeichnung als "Die Beste 2021".

Gewählt wurde sie nicht durch Zuschauer, Journalisten oder irgendein spezielles Gremium, sondern von den Athleten selbst. Hierbei konnte Aline sogar Größen wie Alexander Zverev oder Malaika Mihambo hinter sich lassen. „Immer wenn ich denke, dass ich bald mal aus diesem verrückten Traum aufwachen muss, passiert einfach noch etwas Besseres!“ teilt sie in den sozialen Netzwerken mit und bezeichnet diesen Titel gar als den, „auf den sie nach der Goldmedaille von Tokio am stolzesten ist“. Versüßt wurde der Titel obendrein mit einem Smart EQ fortwo und einem Gratis-Urlaub.

All diese Auszeichnungen sind der verdiente Lohn für jahrzehntelange harte Arbeit. Herzlichen Glückwunsch! 

 

WM-Silber für Nina Hemmer

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Vizeweltmeisterin! Was für ein Paukenschlag! Zwei Monate nach dem sensationellen Olympiasieg von Aline Rotter-Focken folgt der nächste Riesenerfolg für die NRW-Frauen, denn Nina Hemmer vom AC Ückerath holte bei den Weltmeisterschaften in Oslo die Silbermedaille. Hierbei war Nina in die ungewohnte 55 kg-Klasse aufgerückt und scheint sich in der neuen Kategorie direkt pudelwohl gefühlt zu haben, denn nach drei Siegen gegen USA (14:4), ROU (3:2) und IND (8:6) stand sie erstmals im Finale einer Weltmeisterschaft. Insbesondere gegen ROU machte es die Dormagenerin spannend, als ihr der dritte und entscheidende Punkt erst nach minutenlanger Challenge-Entscheidung verdientermaßen zugesprochen wurde. Die Kampfzeit war hier bereits abgelaufen, als das Kampfgericht noch intensiv die letzte Situation begutachtet und analysiert hatte.

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Freudige Nachricht für Dellwig

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Der TV Essen-Dellwig erhält bei der Sanierung seiner beschädigten Sporthalle reichlich finanzielle Unterstützung. Hierzu erreichte den Ringerverband NRW folgende Pressemitteilung:

Eine freudige Botschaft erhielt heute der TV Essen-Dellwig aus der Staatskanzlei NRW. Im Rahmen des Förderprogramms „Moderne Sportstätten“ erhält der Verein eine Förderung in Höhe von rund 116.000 Euro zwecks Komplettsanierung seiner Trainingsstätte.

„Die bisherige Resonanz bestätigt meinen Eindruck, dass dieses Sonderprogramm von Beginn an als Glücksfall für den organisierten Sport einzustufen ist. Denn mit den insgesamt 300 Millionen Euro können viele Sportstätten in einen optimalen Zustand versetzt werden, so dass unsere NRW-Sportvereine mit ihren umfassenden Angeboten für die Menschen vor Ort ein langfristiger Begleiter bleiben. Damit die Vereine die zur Verfügung gestellten Gelder für überfällige Sanierungsmaßnahmen aber auch nutzen, sind natürlich engagierte Stadtsportbünde sowie Kreissportbünde mit ihren Stadt- und Gemeindesportverbänden als starke Partner gefragt“, so LSB-Präsident Stefan Klett.

 Wir freuen uns sehr für die Sportfreunde vom TV Essen-Dellwig! Schön, dass ein weiterer Club unseres Verbandes vom Programm „Moderne Sportstätten“ profitieren kann!  

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