Mattensplitter

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2021-2022: Drei DM in NRW – ein Blick nach vorne

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Der DRB hat die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften für die nächsten beiden Jahre neu vergeben. Unsere Mitgliedervereine RC CWS Merken und AC Mülheim 92, die eigentlich in diesem Jahr am Zuge gewesen wären, wurden nun für 2021 mit dieser Aufgabe betraut. Eine schöne Geste, denn möglich ist dies nur durch das Vermitteln des Dachverbandes sowie die Rücksichtnahme und Bereitschaft der ursprünglich für 2021 ausgewählten Vereine. Beide NRW-Clubs werden somit für den Ausfall entschädigt, den ihnen die Corona-Krise aktuell beigebracht hat. Sportliche Fairness, Zusammenhalt und Entgegenkommen haben also funktioniert. Die Ringerfamilie hält in schwierigen Zeiten zusammen. Das ist schön zu sehen.

Der Bundesligist aus Merken wird vom 11.-13.6.21 die nationalen Titelkämpfe der Männer im Greco austragen, während die Kölner vom 7.-8. Mai 2021, also ziemlich exakt mit einem Jahr Verspätung, die Schüler-Mannschaftsmeisterschaften über die Bühne bringen werden. Lassen wir im Sinne der Clubs sowie unserer Sportart hoffen, dass dies auch reibungslos funktionieren kann und das Corona-Virus nicht erneut seine Schatten über das Ringen ausbreiten wird.

Doch man darf berechtigterweise von besseren Zeiten träumen. War die Situation bislang wie ein Gang durch einen dunklen Tunnel, so lässt sich an dessen Ende mittlerweile wieder das erste Lichtlein erblicken. Die Lockerungen ermöglichen nun auch den Ringervereinen, den Sportbetrieb wieder aufzunehmen – wenn auch mit massiven Einschränkungen. Dennoch beginnen viele mithilfe entsprechender Hygienekonzepte langsam mit der Trainingsarbeit. Von Normalität kann zwar lange noch nicht die Rede sein, doch der Anfang ist gemacht. Man darf also nach vorne schauen und hoffen, dass diese schwierige Phase dem Sport nicht nachhaltig geschadet hat, schadet und schaden wird. Wir vom RV NRW drücken allen Vereinen feste die Daumen, dass sie die Krise überstehen und die Athleten und Jugendlichen zurückkehren werden, damit wir zumindest ab 2021 wieder unseren geliebten Sport in vollem Umfang erleben dürfen.

Freuen dürfen wir uns jedenfalls jetzt schon auch auf 2022: Der PSV Lippe-Detmold wird hier die Deutschen Meisterschaften der B-Jugend im Freistil ausrichten, wobei die Veranstaltung noch nicht genau terminiert ist.

 

Infos für wissenschaftliche Arbeit gesucht

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T. Bitterling, ein Ringer aus Frankfurt/Oder, benötigt zwecks Abfassung einer wissenschaftlichen Arbeit historische Dokumente aus dem Ringerlager. Sein Interesse bezieht sich auf Quellen, die sich mit der Situation des Ringens etwa zwischen 1935 und 1970 befassen. Ein wichtiges Augenmerk liegt u.a. auf der Phase nach dem zweiten Weltkrieg sowie dem damaligen Wiederaufbau unserer Sportart.

Wer hier helfen kann, möge den Sportkameraden bitte unterstützen und ihm entsprechende Quellen zukommen lassen. Unter der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kann Kontakt zu ihm aufgenommen werden.

Outdoor-Training des Bundes und Landesstützpunktes Dormagen

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Die vor Ort wohnenden Ringerinnen des Bundes- und Landesstützpunktes Dormagen trafen sich zum ersten sportartübergreifenden (Ringen, Judo, Leichtathletik und Taekwondo) Training auf der Sportanlage in Knechtenden um dort gemeinsam unter der fachlichen Leitung des mehrmaligen Deutschen Meisters im Taekwondo Patrick Lamek ein anspruchsvolles Athletiktraining zu absolvieren.

Dieses wird jetzt bis zum Beginn der Sommerferien jeden Dienstag um 17.00 Uhr stattfinden. Nachdem in den letzten drei Wochen überwiegend individuelles Lauftraining stattfand war es eine Abwechslung und ein nächster Schritt in Richtung Normalisierung. 

 

Jakob Koch: 150. Geburtstag

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Das unvergessene Neusser Ringer-Idol Jakob Koch, immerhin zweifacher Weltmeister, hatte heute vor 150 Jahren das Licht der Welt erblickt. Nach wie vor ist die Popularität des einstigen Ausnahmeathleten insbesondere in seiner Heimatstadt ungebrochen, was alleine dadurch bezeugt wird, dass im Stadtteil Reuschenberg gar eine Straße nach ihm benannt worden ist. Und alle Sportfreunde, die die Neusser Vereinszeitschrift „Ringer Revue“ schon einmal eingehender studiert haben, sind unweigerlich irgendwann auf den einstigen Vorzeigeathleten gestoßen. Auch unser KSK Konkordia hat somit maßgeblich dazu beigetragen, das Andenken an ihn zu bewahren.

Auf seinen 150. Geburtstag hat die Neuss-Grevenbroicher Zeitung mit einem ausführlichen Zeitungsartikel reagiert. Eine schöne Schlagzeile für und über unseren geliebten Sport, und das in Zeiten, in denen die sportlichen Aktivitäten zum Erliegen gekommen sind. Außerdem vielleicht ein kleiner Lichtblick für alle die, die das Ringen während der Corona-Krise schmerzlich vermissen!

 

 Quelle: NGZ vom 11.04.2020

Gerresheim trauert um Artur Knab

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Artur Knab, Legende und Gründungsmitglied des TuS Gerresheim und Glashütte, ist im Alter von 92 Jahren verstorben. Der langjährige Ringer, der nach Angaben einer regionalen Zeitung bereits 1936 durch seinen Vater zum Ringkampfsport gefunden und mehrere Bezirksmeistertitel geholt hatte, war lange Zeit eine Stütze seines Vereines. Nicht nur als Sportler, sondern auch als Trainer und Übungsleiter für Eltern-Kind-Turnen hatte er sich beim TuS enorme Verdienste erworben.

Mit dem Sport war er immer eng verbunden, allerdings nicht nur auf der Ringermatte: Bis ins hohe Alter war er sportlich aktiv, joggte regelmäßig und nahm mit über 80 Jahren sogar noch an offiziellen Laufveranstaltungen teil.

Nun hat sein Herz aufgehört zu schlagen. Unser Mitgefühl gilt der Familie und allen, die Artur Knab nahe standen.

Vorgestellt: Heinrich Ketzer

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Unter dem Titel „Asse von einst“ kursieren in den sozialen Netzwerken augenblicklich viele Beiträge. Jene können den Ringsportfreund in der Phase des sportlichen Stillstands vielleicht ein wenig über diesen hinwegtrösten und an die schönen Seiten sowie die Faszination unseres Sports erinnern.

An dieser Stelle sei mit dem Duisburger Heinrich Ketzer ein Mann vorgestellt, dessen Meriten sich anhand der Archive zwar nicht mehr zweifelsfrei feststellen lassen, der es dennoch auf jeden Fall wert ist, einmal genannt zu werden.

Lediglich anhand einer fast schon antiken Fotografie sind Name und Erfolge überliefert, sodass deren Richtigkeit nicht einwandfrei überprüft werden kann. Eindeutig zu entziffern sind jedoch die auf der Rückseite des Fotos gemachten Angaben. Demnach war der Altathlet Deutscher Meister der Jahre 1919-1921 und Europameister 1921. Wie dem auch sei – vor 100 Jahren gab es ebenfalls sehr erfolgreiche Athleten in NRW, die heute ein wenig in Vergessenheit geraten sind.

 

 

Mülheim trauert um Theo Müller

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Der AC Mülheim trauert um sein Ehrenmitglied Theo Müller, der bereits letzte Woche verstorben ist. Theo ist den Älteren unter uns noch ein Begriff, schließlich war er bis zu Beginn der Achtziger ein erfolgreicher Mannschaftsringer in den oberen Gewichtsklassen.

Über einen längeren Zeitraum bekleidete er auch diverse Vorstandsämter beim AC, u.a. als 2. Vorsitzender, und war stets für seine gute Laune bekannt. Mit seiner zweiten Leidenschaft, der Musik, hatte er regelmäßig für gute Stimmung gesorgt.

Er war dem AC 92 bis zuletzt eng verbunden, auch wenn er ihn, bedingt durch gesundheitliche Probleme, nicht mehr regelmäßig besuchen konnte.

Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und der gesamten Familie! Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren!

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