Der Kommentar

Endlich geht es wieder los

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Geschrieben von Egon Janz
Wir sind mitten in den Sommerferien. Wie in jedem Jahr ist es jetzt ein wenig ruhiger geworden hinsichtlich des aktuellen Ringergeschehens, zumindest auf der Matte. Am 21. August wird sich das ändern. Die Oberliga, die Verbandsliga, die Landesligen und die Bezirksligen nehmen dann wieder ihren Wettkampfbetrieb auf. In der Oberliga und in der Verbandsliga gibt es vollbesetzte Staffeln mit je 10 Mannschaften. Dagegen sieht es in der Landesliga nicht so gut aus. In den Staffeln Westfalen und Rheinland werden voraussichtlich je 6 Clubs eine Mannschaft an den Start bringen, die eine Qualifikations-, eine Aufstiegs- und eine Abstiegsrunde auszuringen haben. Auf die Oberliga wird man sich in diesem Jahr freuen können. Bereits am ersten Kampftag treffen Neuss II auf Ückerath und Herdecke auf Hohenlimburg. In beiden Hallen wird es hoch hergehen, bergen diese Paarungen doch besondere Brisanz aufgrund des Lokalkolorits.

Die Bundesligen nehmen eine Woche später am 29.08.2009 ihren Wettkampfbetrieb auf. Führend ist hier der KSK Kondordia Neuss, in dessen Staffel, der 1. Bundesliga West, der KSV Köllerbach, der KSV Aalen und der SV Germania Weingarten ringen. Für Bonn und Walheim beginnt der Ernst des Ligenbetriebs am selben Tage.

Neuss ist nunmehr der Spitzenclub in unserem Verband und hat insofern den KSV Witten 07 abgelöst. Hermann-Josef Kahlenberg kann sich hierüber nicht freuen. Für ihn ist es ein herber Verlust für den Ringkampfsport in NRW, dass Witten nicht mehr erstklassig ist. Dies, obwohl die Westfalen vielleicht über das beste Umfeld mit einem Freundeskreis und mit hervorragenden Verbindungen zur Politik und zur Wirtschaft verfügen. Legitim ist die Hoffnung Kahlenbergs, möglichst viele Ringerfans aus dem Westfälischen bei den Heimkämpfen des KSK begrüßen zu können, ist es doch die einzige Möglichkeit für sie, den Grand-Prix-Sieger des Jahres 2009 Adam Juretzko mit seinem neuen Club, Weingarten, hier in unserem Landesverband auf der Matte zu sehen.

Womit wir beim Grand-Prix wären. Es war wieder eine tolle Veranstaltung mit - im Vergleich zu den Vorjahren - wachsendem Zuschauerzuspruch. Vermisst wurde aus NRW-Sicht natürlich Mirko Englich. Verletzungsbedingt musste er passen, so dass sich für Björn Holk und Mehmet Kasim Aras die Möglichkeiten ergaben, sich dem Bundestrainer durch guten Formnachweis zu empfehlen. Beide hatten im Turnier die erwartet schweren Gegner. Für Holk führte es aber zu dem Ergebnis, dass er in den B-Kader GR des DRB wieder aufgenommen wurde.

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