Mattensplitter

Kein Platz für Gewalt!

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Geschrieben von Thomas Meyer

Am dritten Kampftag (14.-15.9.) hatten hässliche Szenen zum Abschluss eines Oberligakampfes für reichlich Diskussionsstoff gesorgt. Die Gemüter sind immer noch derart bewegt und erhitzt, dass besagte Diskussionen bis heute anhalten. Es ist sehr schade, ja sogar katastrophal, wenn Ausschreitungen ein schlechtes Licht auf das Ringen werfen, unsere Veranstaltungen überschatten, möglicherweise unsere letzten verbliebenen Freunde und Anhänger abschrecken oder gar verprellen. Und noch schlimmer ist es, wenn die Auseinandersetzungen nicht nur verbal, sondern körperlich ausgetragen werden. Das alles ist komplett inakzeptabel. Leider ist dies dennoch passiert und nicht mehr zu ändern. Besorgniserregend ist, dass sich derartige Vorfälle in den letzten Jahren gehäuft haben.

Wir sollten jedoch die Fairness wahren und keine Pauschalurteile fällen oder gar Schuldige suchen, die von den Geschehnissen möglicherweise genauso schockiert sind wie wir alle. Zugegeben, für Betroffene ist das vielleicht leichter gesagt als getan. Ausschreitungen und Gewalt – egal wer oder was der Auslöser ist - gehören nicht in unsere Sporthallen. So viel ist klar. Und wer aktiv in das unschöne Geschehen verwickelt war, möge unseren Wettkampfstätten auf ewig fern bleiben. Zumindest damit könnten uns diese Personen noch einen Dienst erweisen, für den wir dankbar wären.

Leid tun können einem diejenigen, die sich stets sportlich verhalten und um die Förderung unserer Sportart bemüht sind. Seien es nun Sportler, Trainer, Funktionäre oder Zuschauer. Ihr Engagement für das Ringen wird durch solche Auswüchse mit Füßen getreten.

hier steht nix