Mattensplitter

Ralf Lyding verstorben

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Geschrieben von Thomas Meyer

Der Ringerverband NRW trauert um einen seiner erfolgreichsten Athleten. Ralf Lyding, Europameister von 1990 und EM-Dritter von 1991, ist im Alter von nur 54 Jahren verstorben.

In den Achtziger- und Neunzigerjahren hatte der ehemalige Federgewichtler des KSV Witten 07 seine erfolgreichsten Zeiten und bildete gemeinsam mit Jörg Helmdach ein Duo, welches den DRB stets aúf internationalem Freistil-Spitzenniveau vertreten hatte. Dabei verbindet man mit dem vierfachen WM-Teilnehmer gleich mehrere Kuriositäten: So hatte Lyding seine beiden EM-Medaillen holen können, ohne je zuvor Deutscher Meister der Männer gewesen zu sein. Sein erster und einziger nationaler Titel folgte dann erst im Jahre 1993, als er vor seinen Vereinskameraden Jörg Helmdach und Christian Graupeter gewann und damit alle drei Medaillen nach Witten gingen. Auch das Jahr 1987 brachte ein denkwürdiges Ereignis: Im Finale der Deutschen Meisterschaft wurden er und sein Finalgegner, Dauerrivale Jörg Helmdach, gemeinsam wegen Passivität disqualifiziert, so dass es keinen Titelträger, dafür aber zwei Vizemeister gab.

Aufgrund seiner herausragenden Erfolge wurde Ralf Lyding in die Hall of Fame des Ringerverbandes NRW aufgenommen.

Wir sind tief betroffen und sind in Gedanken bei seiner Familie und seinen Freunden.

 

Ralf Lyding (links) mit Verbandspräsident Jens-Peter Nettekoven

 

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