Mattensplitter

2021 – ein Ausblick

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Geschrieben von Thomas Meyer

Gut eine Woche des Jahres 2021 liegt nun hinter uns. Das chaotische 2020, welches durch die Erfolge beim World Cup oder den Verbandsbeitritt des DJK Rhenania Kleve noch einen versöhnlichen Abschluss genommen hatte, wird jedoch in unser aller Gedächtnis bleiben. Und das in negativer Hinsicht.

Doch nun heißt es nach vorne zu blicken. Der aktuelle Lockdown ist wieder eine unangenehme Phase, die insbesondere auch dem Ringkampfsport erneut Schaden zufügen wird. Allerdings darf man hoffen. Mit dem Beginn der Impfungen sieht man endlich ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn dieses bislang noch ein ziemlich kleines Lichtlein ist. Unsere Trainer, Athleten und Fans werden sich trotz allen Tatendranges wohl noch etwas gedulden müssen. Hoffentlich jedoch nicht zu lange. Schließlich sind die Bestrebungen, möglichst bald wieder einen geregelten Trainings- und Wettkampfbetrieb aufnehmen zu können, groß. Es dürstet uns alle quasi danach.

Für das Frühjahr beispielsweise stehen drei Deutsche Meisterschaften, die auf nordrhein-westfälischen Matten stattfinden sollen, im DRB-Kalender. Der AC Mülheim 92 (Schüler-Mannschaftsmeisterschaften) und der RC CWS Merken (Männer Greco) hätten bereits 2020 diese Wettkämpfe ausrichten sollen. Mit der Unterstützung von verschiedenen Seiten bekamen beide Clubs die Ausrichtung für das Folgejahr übertragen, doch scheint es aktuell noch fraglich, ob es tatsächlich dazu kommen wird.

Pech könnte auch der KSV Hohenlimburg haben, zumal er schon sehr früh, d.h. bereits Ende März, gefordert wäre. Die erstmalige Ausrichtung nationaler Titelkämpfe (Junioren, gr.-röm. Stil) wäre ein absolutes Highlight für die Hagener, wie auf ihrer Internetpräsenz auch eindeutig zu entnehmen ist.
Nachdem in 2020 bereits die aktuell ruhenden KSV Erkenschwick und KSV Herne ihr einhundertjähriges Bestehen zelebrieren konnten, so kann der KSV Hohenlimburg in diesem Jahr selbiges tun und will zu diesem Anlass eben auch einen sportlichen Leckerbissen erleben. Einhundert Jahre - dies ist ein ganz besonderer Grund zum Feiern, weshalb auch der RV NRW an dieser Stelle herzlich gratuliert! Und wir wünschen uns alle, dass der sympathische Verein seine Meisterschaft durchführen kann und wird – ebenso wie Mülheim und Merken.

Doch egal, was kommen mag: Auch in den nächsten zwölf Monaten wird es wieder viel Neues rund um das Ringen geben. Freuen wir uns auf eine ereignisreiche Zeit und seien wir optimistisch, dass sich die Zahl der positiven Nachrichten im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern wird.

 

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