Mattensplitter
Verbandsjugendtag im Internat Knechtsteden (Dormagen)
- Details
- Erstellt: Mittwoch, 29. April 2026 14:21
- — Zugriffe: 162

Der Ringerverband Nordrhein-Westfalen blickt auf einen erfolgreichen Verbandsjugendtag am 25. April 2026 in Dormagen zurück. Von den insgesamt 71 Mitgliedsvereinen wohnten allerdings lediglich 23 der Veranstaltung bei, welche im Sportinternat Knechtsteden stattfand und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein vielseitiges Programm bot.
Ein zentrales Thema des Tages war das Referat von Mario Sachs mit dem Titel „Zeit verlieren, um Zeit zu gewinnen“. In seinem Vortrag betonte er die Bedeutung einer gezielten Trainings- und Wettkampfplanung im Jugendbereich. Anstatt junge Athletinnen und Athleten zu möglichst vielen Turnieren zu entsenden, plädierte Sachs dafür, bewusst auf einzelne Veranstaltungen zu verzichten. Die gewonnene Zeit könne sinnvoller in eine intensive Vorbereitung auf ausgewählte Höhepunkte wie Meisterschaften investiert werden, um dort langfristig bessere Leistungen zu erzielen.
Ein weiterer Programmpunkt war die Vorstellung des Sportinternats Knechtsteden durch Internatsleiter Tobias Langner. Dabei erhielten die Anwesenden einen umfassenden Einblick in die Strukturen, Trainingsbedingungen und pädagogischen Konzepte der Einrichtung, die eine wichtige Rolle in der Nachwuchsförderung des Ringens in Nordrhein-Westfalen spielt.
Im Rahmen des Verbandsjugendtages standen zudem Wahlen auf der Tagesordnung. Die bisherigen Referenten für Jugend, Schul- und Breitensport wurden in ihren Ämtern bestätigt. Michel Krauth wird weiterhin den administrativen Schwerpunkt verantworten, während Timo Golz auch künftig für den Bereich Sport- und Wettkampforganisation zuständig ist.
Der Ringerverband NRW bewertet den diesjährigen Verbandsjugendtag als wichtigen Impulsgeber für die zukünftige Ausrichtung der Jugendarbeit. Die Kombination aus fachlichem Austausch, organisatorischen Entscheidungen und Einblicken in erfolgreiche Nachwuchsstrukturen unterstreicht die gemeinsame Zielsetzung, den Ringkampfsport im Land nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln.