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Ruhrolympiade 2002

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Die Ruhrolympiade 2002 wurde in diesem Jahr von der Sportjugend Bochum veranstaltet. Ausrichter für die Sportart Ringen war der KSV Witten, da es bekanntlich in Bochum keine Ringervereine gibt. Wie im Vorjahr - und zum 13. mal insgesamt -  gewann der Ennepe-Ruhr-Kreis die Gesamtwertung.

Dennis Kovacs ist Deutscher Meister

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Dennis Kovacs (Witten) konnte bei den Deutschen Meisterschaften der C-Jugend im freien Stil in der Klasse bis 42 kg den Meistertitel erringen. Alle Vorrunden kämpfe gewann der Wittener souverän. Im Finalkampf erzielte Kovacs dann einen knappen Punktsieg. Eine weitere Medaille gewannen die NRW-Ringer durch Mimoun Touba (Neuss), der in der Klasse bis 38 kg an den Start ging. Pech in ihren Finalkämpfen hatten dagegegen Ron Öhmig (Walheim) und Eduard Schneider (Oberdrees), die sich am Ende mit Platz 4 begnügen mussten. Nicht so erfolgreich, wie die Freistiler schnitten die Sportler aus NRW im gr.-röm. Stil ab. Lediglich Tim van Voorst (Mülheim-Styrum) konnte sich in der Klasse bis 34 kg die Silbermedaille erkämpfen. Tim van Voorst musste zwar in der zweiten Runde eine Punktniederlage hinnehmen, profitierte aber dann vom Ausscheiden dieses Ringers in der vierten Runde. Im Finale verlor Tim dann knapp nach Punkten, was am Ende Platz 2 bedeutetet.

Ückerath baut Standort zum NRW-Leistungszentrum aus

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Der Verein übernimmt damit erneut eine Vorreiterrolle. Mit der finanziellen Unterstützung der Sportstiftung NRW und in Zusammenarbeit mit dem Ringerverband NRW, der sich ebenfalls an der Beschaffung geldlicher Mittel beteiligt, wurde für den AC Ückerath die Grundlage geschaffen, seinen Dormagener Standort zum NRW-Leistungszentrum für weibliches Ringen auszubauen.

Im Vergleich zu anderen Vereinen, die Mittel aus der Sportstiftung NRW erhalten, ist der ACÜ verhältnismäßig klein. Die Vereinsarbeit wird ausschließlich ehrenamtlich betrieben. Umso mehr kann die Förderung als Auszeichnung betrachtet werden, denn als Grund für die Unterstützung gab Herr Brüggemann von der Stiftung u. a. an, dass in Ückerath "Arbeit auf höchstem Niveau möglich ist", was auch Karl-Martin Dittmann vom Ringerverband NRW bestätigte. Für das innovative Projekt "Leistungszentrum NRW - weibliches Ringen" bietet der Verein die bestmöglichen Voraussetzungen, wobei besonders das hohes Potential an aktiven Ringerinnen (darunter 17 Landes- und weitere 4 Bundeskaderathletinnen), das seit 1997 bestehenden Teilinternat für weibliches Ringen und das vorhandenen Ringerzentrum mit ausschlaggebend waren.

Der Vereinsvorstand erarbeitete zusammen mit der Sportstiftung und dem Ringerverband NRW ein Konzept, dass eine effektive Zusammenarbeit im Sinne der Nachwuchsförderung bis hin zum Bundeskader schafft und eine hauptamtliche Trainerstelle beinhaltet . Besetzt wird diese Stelle seit dem 01.02.02 durch Stéphanie Groß. Aufgrund ihrer beruflichen und sportlichen Voraussetzungen sowie ihres persönlichen Engagement für das weibliche Ringen erfüllt sie alle Voraussetzungen, die mit dieser Position verbunden sind. Die neue Nachwuchstrainerin trainiert nicht nur die Athletinnen des Vereins und des weiteren Landeskaders, sie hat u. a. auch pädagogische Aufgaben im Teilinternat und wird in abgesprochenem Umfang zusätzlich außerhalb des Leistungszentrums für den Landesverband in Sachen weibliches Ringen tätig werden.

Das Leistungszentrum selbst, erhält - ebenfalls mit Fördermitteln aus der Sportstiftung NRW - eine zusätzliche Ringermatte. Das Zentrum kann von allen Kaderathletinnen aus NRW genutzt werden. Mit dieser Regelung entwickeln sich nicht nur die Ringerinnen des Vereins sondern auch die des ganzen Landesverbandes weiter, weil während des regelmäßig stattfindenden Kadertrainings mehr gute Partnerinnen zur Verfügung stehen. Im Endeffekt profitieren alle NRW-Sportlerinnen, die im Leistungszentrum trainieren, vom Einsatz des Vereins. Die Befürchtung anderer Verein, dass ihre Leistungsträgerinnen nach Ückerath abgeworben werden, sind unbegründet. Selbst Stéphanie Groß hat vier Jahre beim AC Ückerath trainiert, bevor sie dort Mitglied wurde; vorher startete sie immer noch für Freiburg. Abwerbungen wären auch kontraproduktiv, weil damit das Engagement anderer Vereine für das weibliche Ringen uninteressant wird und damit die Basis für eine weitere Entwicklung entzogen würde. Eine "feindliche Übernahme" verbietet außerdem eine Übereinkunft, die die beteiligten Parteien getroffen haben.

Die Stiftung Sport hat dem AC Ückerath 2 Jahre Zeit gegeben, dieses wohl einmalige Projekt zu verwirklichen und sich zu bewähren. Mit der Unterstützung des Ringerverbandes NRW und dem Vertrauen der Vereine, die das weibliche Ringen fördern, geht man in Ückerath davon aus, dass sich die gesteckten Ziele verwirklichen lassen.

Björn Hoffmann Deutscher Vizemeister

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Bei den Titelkämpfen der Junioren im freien Stil konnte Björn Hoffmann in der Klasse bis 54 kg den Vizemeistertitel erringen. In den Vorrundenkämpfe ließ der Dortmunder, der für den KSK Neuss startet, nichts anbrennen und marschierte souverän ins Finale. Dort musste er sich nach einem sehr spannenden Kampf gegen Thomas Sedlmeier mit Rang 2 zufrieden geben. Ohne Medaillen kehrten die griechisch-römisch Mannschaft von der Gegenveranstaltung aus Landenburg zurück. Mit zwei 4. Plätzen von Alexander Barleben (Worringen) und Maximilian Lodwich (Witten) erzielte die NRW-Mannschaft ihre beste Leistung.

Vize-Meistertitel für Barleben und Viebrans

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151 Aktive aus 16 Landesverbänden nahmen an der Deutschen Meisterschaft der A-Jugend, die von der TSG Herdecke ausgerichtet wurde. Der Ringerverband NRW konnte mit Alexander Barleben (Worringen) und Daniel Viebrans (Köln-Mülheim) zwei Medaillen erringen. Abgerundet wurden die Ergebnisse durch Daniel Anderson (Merken) und Alexander Stepanov (Worringen), die Platz 4 und Wjatscheslaw Bäder (Worringen), der Platz 6 belegte.

3 Gold-Medaillen für NRW-Ringerinnen bei DM

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Die Deutschen-Meisterschaften der weiblichen. Jugend und Frauen am 5./6.04.2002 in Freiburg wurden zu einen großen Erfolg für die NRW-Ringerinnen. Die gute Vorbereitungsarbeit in Vereins und Stützpunkttraining sowie bei den Lehrgängen durch die Trainer Heinz Schmitz, Detlef Ballas und Stephanie Groß trugen damit Früchte.

Ein großer Pulk mit fast 55 Ringerinnen/ Betreuer und Eltern begleitete uns nach Freiburg. Besonders erfreulich war auch das die Vereinsbetreuer, Sportlerinnen und alle Mitgereisten Fans hinter der Mannschaft standen. Es wurde bei jedem Kampf angefeuert mitgefiebert egal aus welschem Verein die Sportlerin war. Erfreulich war auch der gute Einstand bei der ersten Teilnahme an Deutschen Meisterschaften von Jenny Veelmann (Styrum), Stephanie Haas (Efferen) sowie Lena Suling Ivonne Ewert und Madeleine Bublies vom (AC Ückerath) die enormen Einsatz zeigten. In der Länderwertung der Frauen und der Jugend konnten wir jeweils den zweiten Plätz erreichen. In der Vereinswertung behauptete der AC Ückerath sowohl bei der Jugend als auch bei den Frauen seine Führungsposition in Deutschland. Hier zeigt sich die gute Trainingsarbeit am NRW-Leistungszentrum in Dormagen. Ein Dank an allen Eltern und Betreuer die Tatkräftig uns unterstützten.

Fauen:

Yvonne Hees (AC Ückerath) - 55 Kg - 1. Platz
Stephanie Groß (AC Ückerath) - 63 Kg - 1. Platz
Nina Englich (KSV Witten) - 72 Kg - 1. Platz
Evelyn Lamczek (AC Ückerath) - 72 Kg - 2. Platz

Jugend:

Karolin Bettge (TV Walheim) - 43 Kg - 2. Platz
Marina Ballas (AC Ückerath) - 70 Kg - 2. Platz
Franziska Liebscher (AC Ückerath) - 56 Kg - 3. Platz

Bronze für Marc Schmitz bei Freistil-DM

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Vom 12.04. bis 2002-04-14 fanden in der Maingauhalle Kleinostheim die diesjährigen deutschen A-Jgd.-Meisterschaften im freien Stil statt. Die Organisation und Durchführung lag beim SC Siegfried Kleinostheim in guten Händen und die Maingauhalle war eine hervorragende Wettkampfstätte.

Unser Verband trat mit 10 Ringern bei diesem Turnier an – einer weniger als geplant, da Daniel Stein vom KSV Witten verletzungsbedingt absagen musste. Mit einer Bronze-Medaille war die Ausbeute wieder mal recht dürftig. Erringen konnte sie Marc Schmitz von der KSK Neuss in der 120 kg Klasse. Sogar Silber wäre möglich gewesen, da Marc den Titelverteidiger Manfred Ortner aus Bayern für alle sichtbar auf den Schultern hatte. Nur die drei Kampfrichter waren hier anderer Meinung.. So musste Marc dann eine Punktniederlage quittieren, die ohne Frage, leistungsmäßig betrachtet auch in Ordnung ging.

Nah an einer weiteren Medaille für unseren Verband war außerdem noch Gagik Kalaschjan von der SG Köln-Worringen. Nach zwei Siegen traf er im Poolfinale auf den späteren Meister Marcel Fornoff aus Hessen, dem er einen verbissenen Fight lieferte, der aber letztlich mit 7:3 Punkten verdient die Oberhand behielt. Im Kampf um Platz drei ging es gegen den Hessen Gerlach und es sah bis in die Schlussminute nach einem Sieg aus. Dann aber traten taktische Defizite zu Tage, die unsere Kämpfer alle samt haben. Nach einem scheinbar sicheren 3:0 musste Gagik eine Situation am Bein auskämpfen. Statt sich rechtzeitig in eine stabile Lage zu begeben und maximal eine Einser-Wertung abzugeben, ließ er sich lang machen und dazu noch den Arm einschließen, was prompt zu einem Durchdreher führte. Dadurch stand es 3:3. Danach faßte Gerlach sofort zur Beinschraube, was Gagik auch ohne größere Gegenwehr zuließ. Zu spät versuchte er sich dagegen zu stemmen, konnte eine weitere Zweier-Wertung Sekunden vor dem Schlussgong aber nicht mehr verhindern. Die sicher geglaubte Medaille war Futsch.

Eine erfreuliche Leistung aus NRW Sicht lieferte noch Manfred Grothe, (KSK Neuss) in der 69 kg Klasse ab. Am Ende gab es mit 3 überlegenen Siegen und zwei Niederlagen einen guten 7. Platz. Die beiden Niederlagen kassierte er gegen den überragenden Florian Dörfler aus Bayern (Serienmeister in allen bisherigen Altersklassen), sowie gegen Halef Cakmak aus dem Saarland, der eindeutig der zweitbeste Ringer dieser Klasse war. Weitere Platzierungen gab es noch durch Anatolij Efremov, ebenfalls aus Neuss, der in der 46 kg Klasse den 8. Platz belegte und durch Paul Bechthold (AKS Rheinhausen) der bis 85 kg Zehnter wurde.
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