Mattensplitter

Konkordia Neuss Deutscher Mannschaftsmeister

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Geschrieben von Hermann Josef Kahlenberg
Ein Erfolg der erhofft wurde, aber es war nur ein Traum. Der Deutsche Mannschaftsmeister 2015 der Jugend bis 14 Jahre heißt KSK Konkordia Neuss. Ein grandioses Turnier der jungen Athleten von Trainer Oleg Dubov.

Nach den Siegen in den Poolkämpfen gegen SG Weilimdorf/WTB 32:8, Titelverteidiger KSV Tennenbronn/SBD 21:7, SC Nürnberg/BAY 20:16, RV Lübtheen/MEV 24:16, AC Röhlingen/WTB 32:7 musste auch in einem spannenden Finale der letztjährige Dritte SV Luftfahrt Berlin eine 27:12 Niederlage hinnehmen. 

Das erfolgreiche Neusser Team bei der DMM
In der KSK-Mannschaft wurden im Laufe des Turniers verschiedene Ringer eingesetzt, um einigen Athleten eine Pause zu gönnen. Das Handikap, dass das Schwergewicht nicht besetzt werden konnte, wurde durch den Gewichtsklassenwechsel (60/76kg) kompensiert. Insgesamt hat das Team die zahlreichen Zuschauer und Fachleute durch hervorragendes Ringen begeistert. Die Stärke des KSK Konkordia Neuss wurde dadurch untermauert, dass im Durchschnitt aller Kämpfe 26:11 Punkte erreicht wurden. 


Die Zahl der Glückwünsche an die Mannschaft, Trainer und Verein war noch nie so groß wie nach dem Gewinn der DMM. Im Jugendbereich war es sicherlich einer der größten Erfolge in der Vereinsgeschichte, ein Deutscher Mannschaftstitel wurde zum 1. Mal erreicht. Hierfür hat es viele Gründe. Willige Sportler, hervorragende Trainer, optimales Trainingszentrum und auch Sponsoren, Verbände, Stiftungen, die den Verein großzügig unterstützen. Der Dank geht auch an die Stadt und Kreis Neuss für die weitsichtige Förderung und Anerkennung. Leider haben noch nicht alle Institutionen dieses erkannt. Noch eine Anmerkung: Für NRW war es der 1. DMM-Titel seit 1990, als die WKG Homberg/Rheinhausen den Sieg holte.

Das Neusser Meisterteam: Timo Schaffrinna, Arslanbek Salimov, Albert Nakaev, Mairbek Salimov, Kevin Geiger, Ibrahim Deziev, Iwan Tagner, Emi Aliev, Devin Schäfer, Deni Nakaev, Christian Kifel, Alexander Kromm, Adam Bachor, Maxim Aumann und Maik Shukalo.
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