Mattensplitter

TuS Aldenhoven auf gutem Weg

Drucken
Geschrieben von Thomas Meyer

Ein Verein dürfte den Ringkampffans augenblicklich viel Freude bereiten: Der TuS Aldenhoven, der vor einigen Jahren noch ein echtes Sorgenkind war, hat sich innerhalb recht kurzer Zeit zu einem leistungsstarken Club entwickeln können: Und das nicht nur, weil die erste Mannschaft eine der dominierenden in der Landesliga ist (augenblicklich Rang drei bei 11:5 Zählern), sondern auch, weil der TuS seit 2017 wieder eine Reserve auf die Matte schicken kann und zudem die Jugendabteilung kontinuierlich wächst und erstarkt.

Doch was ist das Erfolgsgeheimnis des sympathischen Clubs aus dem Rheinland? Trainer Mohammed Zeggai berichtete anlässlich des Meisterschaftskampfes beim AC Mülheim 92 II vom „Projekt TuS Aldenhoven“, welches durch die gesamte sportliche Leitung, den Vorstand und die Sponsoren gepflegt und verfolgt wird. Es handelt sich hierbei um einen auf 15 Jahre ausgelegten Plan, mithilfe dessen man kontinuierlich und mit kurzen, kleinen Schritten wieder zu einem Vorzeigeverein werden möchte. Augenblicklich, da man sich im vierten Jahr der Umsetzung desselben befindet, hat man auf diesem langen Weg schon vieles erreicht.

Doch die Verantwortlichen sind sich bewusst, dass man auf dem Teppich bleiben muss, um sich weiterzuentwickeln. Entsprechend sind auch die Ziele des Vereins formuliert: Momentan steht eher noch das Sammeln von Wettkampfpraxis im Vordergrund, was sich durch zwei aktive Teams im Wettkampfgeschehen auch gut realisieren lässt. In drei bis vier Jahren würde man jedoch gerne in die Oberliga zurückkehren und dort mit eigenen Leuten bestehen. Dies erfordert kontinuierliche Jugendarbeit. Dass man auch hier wahrlich auf dem richtigen Weg, wird u.a. dadurch untermauert, dass man 2019 eine Schülermannschaft ins Rennen schicken will.

Bemerkenswert ist der Grundsatz, der bei dieser hervorragenden Arbeit jedoch über allem steht: Es wird an niemanden Geld gezahlt! Und bisher klappt dies einwandfrei, denn die Verbundenheit zum Club und das vermittelte Gemeinschaftsgefühl halten die Teams fest zusammen. Die Motivation ist also extrem hoch – und zwar bei Verantwortlichen und Athleten.

Hoffen wir alle das Beste für den TuS! Wir sind gespannt, was wir in Zukunft noch von ihm hören und sehen werden.

 

TuS-Trainer Mohammed Zeggai (blau) ist gleichzeitig ein Leistungsträger auf der Matte

 

Das Team bei der Verabschiedung nach der Landesligabegegnung beim AC Mülheim 92 II

hier steht nix