Mattensplitter

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Ex-Ringer Schwäbe im Geißbock-Tor

Fußballinteressierte haben zuletzt die Wachablösung beim Bundesligisten 1.FC Köln verfolgen können: Nach einer Verletzung des lange unantastbaren Stammkeepers Timo Horn kam Ersatzmann Marvin Schwäbe zum Bundesligadebüt und machte seine Sache derart exzellent, dass FC-Trainer Baumgart ihn bis zum Saisonende zur Nummer eins erklärt hat. Was nur Wenige wissen: Marvin Schwäbe hat Ringer-Vergangenheit. Der Bruder des insgesamt sechsmaligen Deutschen Meisters Kevin Schwäbe war einst ein ambitioniertes Talent, wurde bei den von unserem KSV Mülheim-Styrum ausgerichteten Deutschen C-Jugendmeisterschaften 2008 im Trikot des KSC Germania Hösbach sogar Vierter (58 kg Freistil). Später verließ er dann die Ringermatte, um sich auf den Fußball zu konzentrieren. Eine Entscheidung, die er wohl nicht bereuen dürfte.
Neben Salih Özcan (früher RC Ehrenfeld) ist Schwäbe der zweite Ex-Ringer, der es bei den Kölner Geißböcken in die Stammelf geschafft hat. Der optimistische Ringsportfan hat damit schnell eine Erklärung parat, warum sich der Beinahe-Absteiger aus dem Vorjahr aktuell in die obere Tabellenhälfte gespielt hat. Ob das Ringen den beiden tatsächlich weitergeholfen hat, sei der Fantasie jedes einzelnen überlassen. Aber eine Meldung sollte uns dies allemal wert sein!

 

Weihnachtsgruß

Trauer um Jürgen Arndt

Wie wir aus den sozialen Netzwerken erfahren haben, ist Jürgen Arndt kürzlich für immer von uns gegangen. Wir kennen den ehemaligen Vorsitzenden des RC Hürth als tadellosen Sportkameraden, der engagiert und mit der nötigen Ruhe und Besonnenheit seine Ämter ausgeführt hat. Schon zu Zeiten, in denen der RC Hürth noch in den Kinderschuhen steckte, hatte er sich für die Belange seines Vereins eingesetzt und wichtige Arbeit geleistet.

Unser Mitgefühl gilt vor allem seiner Familie. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Sportlerin des Jahres: Aline Rotter-Focken wird Zweite

Erst vor drei Tagen war Aline Rotter-Focken offiziell als Sportlerin des Jahres in NRW bekannt gegeben worden. Dies war schon ein „Riesending“, doch folgte die Steigerung dieses Erfolges sehr prompt: Gestern nämlich wurde sie bei der Wahl zu Deutschlands Sportlerin des Jahres 2021 auf Rang zwei gewählt. Welch ein erfolgreiches Wochenende für sie und den gesamten Ringkampfsport, zu dessen Botschafterin sie sich hierzulande nach ihrem Olympiagold immer mehr und mehr entwickelt.

Rang zwei bei dieser bedeutenden Wahl ist ein einzigartiges Ergebnis. Hiervon konnte man im Ringerlager über all die Jahrzehnte nur träumen. Und wir sind uns sogar alle einig, dass auch der Sieg durchaus der verdiente Lohn für ihre Leistungen gewesen wäre. Aline nämlich besticht einerseits durch ihr sportliches Leistungsvermögen, andererseits jedoch auch durch ihre Art, sich und das Ringen zu repräsentieren. Sympathisch, offen und redegewandt zeigt sie sich vor den Kameras, die nicht umsonst sehr oft auf sie gerichtet sind.

Die Sportjournalisten jedoch haben Weitsprung-Olympiasiegerin Malaika Mihambo die Krone aufgesetzt. Sie ist mit mittlerweile drei Titeln eine Art Seriensiegerin, die nicht nur die Journalisten, sondern auch die Zuschauer ein ums andere Mal begeistern konnte. Somit ist sie selbstredend auch eine würdige Titelträgerin.

Wir Ringkampffreunde dürfen froh und glücklich sein, eine Athletin wie Aline in unseren Reihen zu wissen. Und wir freuen uns sehr für sie – nicht nur wegen dieses zweiten Platzes, sondern auch wegen des bislang süßen Geheimnisses, welches sich jedoch in Anbetracht einer deutlichen Wölbung in ihrem eleganten Abendkleid nicht mehr verbergen ließ. Ihre Schwangerschaft hat sie in den sozialen Netzwerken mittlerweile bestätigt. Es läuft also bei Aline – sportlich wie privat.

Da kann man im Namen des RV NRW nur ganz herzlich gratulieren und für den weiteren Weg alles Gute wünschen! Ob es in einiger Zeit noch eine weitere Athletin/einen weiteren Athleten aus dem Hause Rotter-Focken gibt? Warten wir es ab! Aber schön wäre es!

(offizielles Foto)

Start der Mädchen-Trainingscamps am 16.01.

Die Trainingscamps für interessierte Mädchen im Alter von 6-10 Jahren werden am 16.01. wieder aufgenommen. Ort des Geschehens wird der Bundesstützpunkt Dormagen sein (Willi-Brandt-Platz 5, 41539 Dormagen). An insgesamt fünf Terminen (16.01., 13.02., 13.03., 15.05. und 19.06.) werden die potenziellen Nachwuchsathletinnen von 10-12 Uhr wieder einen guten und kindgerechten Einblick in die schönste Sportart der Welt vermittelt bekommen.

Bei Interesse kann man sich bei Heinz Schmitz unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden.

Final Four: Hohenlimburg und Dellwig erfolgreich

Mit dem „Final Four“ in Bonn ist unsere Mannschaftssaison am 18.12. zu Ende gegangen. Es war die abgespeckte Variante des seit 2018 unter dem Namen „Final Six“ durchgeführten zentralen Finaltages.

Gründe für die Verschlankung waren zum einen die pandemiebedingt reduzierte Zahl an Mannschaften, welche ein Auslassen der Landesligakämpfe nach sich gezogen hatte. Somit war nur die Ober- und Bezirksliga ausgerungen worden, weshalb sich logischerweise auch nur vier statt der üblichen sechs Teams für die Endkämpfe qualifiziert hatten. Zum anderen bewirkte das Hygienekonzept, welches nur 100 Zuschauer erlaubt und damit eine Großveranstaltung schon kategorisch ausgeschlossen hatte, eine weitere Verschlankung des Events.

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Mannschaftssaison 2021 – ein Rückblick

Weihnachten ist vorüber. Die Feiertage boten die Möglichkeit durchzuschnaufen und auf die vergangene Mannschaftssaison zurückzublicken. Trotz des Pandemiegeschehens war es sowohl auf nationaler Ebene als auch im Bereich des RV NRW gelungen, eine Mannschaftssaison zu ringen, die diesen Namen verdient hatte. Dies ist ein positives Zeichen, auch wenn gewiss nicht alles wie am Schnürchen gelaufen ist. Insbesondere auf Landesebene hatten die verschärften Coronamaßnahmen am Saisonende zu Problemen geführt und den Wettkampf noch einmal ordentlich durcheinandergebracht. Trotzdem: Wir können stolz sein auf das, was unsere Clubs geleistet haben. Alle Achtung vor den Akteuren, die trotz widriger Bedingungen durchgehalten haben!

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Aline Rotter-Focken gewinnt Felix Award

Der nächste Titel für Aline, das nächste Highlight für den Ringkampfsport: Unsere Olympiasiegerin und Aushängeschild ist heute mit dem Felix Award ausgezeichnet worden, was gleichbedeutend mit dem Titel „Sportlerin des Jahres in NRW“ ist. Im Rahmen einer Festveranstaltung ist ihr diese Ehre zum zweiten Male zuteilgeworden, nachdem ihr der Weltmeistertitel 2014 bereits zu dieser Auszeichnung verholfen hatte.

Der RV NRW gratuliert ganz herzlich und freut sich sehr über diesen tollen Erfolg! 

(offizielles Foto des Felix Award)

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