Mattensplitter

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Jürgen Döring verstorben

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Wie der RC CWS Merken via Facebook mitgeteilt hat, ist Jürgen Döring am vergangenen Wochenende verstorben. Jürgen hatte seit vielen Jahren das Amt des 1. Vorsitzenden beim Bundesligisten bekleidet und war somit unweigerlich eines der Gesichter, die eng mit dem sportlichen Erfolg seines Clubs verbunden waren.

Die Ringerfamilie verliert damit nicht nur einen bekannten Funktionär, sondern auch einen Freund, der stets durch seine gute Laune auffiel und sich daher großer Beliebtheit erfreute.

Der Ringerverband NRW spricht seinen Angehörigen und dem RC CWS Merken sein herzliches Beileid aus!

 

Witten - eine Ringerstadt

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Seit 1941 Austragungsort von nationalen und internationalen Ringkampf-Großereignissen

Noch drei Monate, dann wird die Ruhrstadt Witten einmal mehr Austragungsort eines ringkampfsportlichen Großereignisses sein: vom 5. bis 7. April werden in der traditionsreichen Husemannhalle die Deutschen Meisterschaften der Jugend A im griechisch-römischen Ringen ausgetragen. Und einmal mehr ist der KSV Witten 07 Ausrichter einer solchen Mammutveranstaltung. Denn es hat sich herumgesprochen, dass Ringermeisterschaften in Witten stets auf ganz hohem organisatorischen Niveau ausgerichtet werden. Deshalb war die Vergabe durch den Deutschen Ringer-Bund an den KSV 07 auch nur logisch.

Angefangen hatte alles bereits im Jahr 1941, als im damaligen „Voß’schen Saalbau“ die Deutschen Meisterschaften der Männer im Freistil ausgetragen wurden – aber nur in zwei Gewichtsklassen, dem „Feder- und Mittelgewicht“. Weitere Austragungsorte in diesem Jahr waren Mainz und Neuaubing, und die Gewinner der Wittener Kategorien hießen Schmitz (Köln) und Schweikert (Berlin). Dann trat eine längere Pause ein – erst 1967 fand wieder eine Deutsche Meisterschaft in Witten statt – und das bereits in der gerade neu errichteten Husemannhalle. Aber nicht der KSV, sondern der damalige „Lokalkonkurrent“ SU Annen war Veranstalter der Jugend A-Meisterschaft im griechisch-römischen Stil. Zwei Silbermedaillen gab’s damals für Witten: Bernhard Aumer (43 kg) und Klaus-Jürgen Lipphaus (87 kg) vom KSV trugen sich in die Siegerlisten ein.

Und 1973 war es dann der KSV Witten, der die Deutsche Meisterschaft der Männer im Freistil organisierte. Klaus Rost beendete seine große Einzel-Karriere mit dem fünfzehnten Titel in der Männerklasse. Auch Günter Kowalewski errang damals Gold.

1989 betrat der KSV neues Terrain: erstmals waren die Wittener Ausrichter einer Europameisterschaft – die Junioren kämpften in der Husemannhalle um Titel und Medaillen im klassischen Stil. Eine Wiederholung gab es in Witten im Jahr 1995, und hier durfte der KSV die europäischen Titelkämpfe der Junioren gleich in beiden Stilarten organisieren – natürlich war einmal mehr die Husemannhalle Schauplatz!

Zwischendurch, 1992, war die SU Annen nochmal am Zuge als Veranstalter einer Jugend-DM. Bei der B-Jugend wurde mit Mirko Englich ein späterer internationaler Medaillengewinner erstmals Deutscher Jugendmeister (45 kg). Danach trat dann nur noch der KSV Witten als Ausrichter von Deutsche Meisterschaften auf. U.a. 1998, als mit Sevket Karapinar, Adam Juretzko und eben Mirko Englich gleich drei Wittener die Titel in ihren Gewichtsklassen gewannen.

Und in diesem Jahrzehnt wird jetzt im April die dritte Deutsche Meisterschaft in der Ruhrstadt stattfinden: nach den Junioren 2012 und den Männern 2014 sind es jetzt die Jugendringer der Jahrgänge 2002, 2003 und 2004, die in elf Gewichtsklassen um Meisterschaften und Medaillen kämpfen. Einige Wittener Ringer werden am Start sein – Chancen für vordere Platzierungen dürften die Talente durchaus haben.

„Ringen um Toleranz und Freundschaft“ – unter dieses Motto hat der Ausrichter KSV 07 die Veranstaltung gestellt. Damit will man auf die Integrationskraft gerade des Ringersportes hinweisen – viele Beispiele belegen dies. Ringen als Chance für junge Sportler aus vielen Teilen der Welt, die in Deutschland ihre neue Heimat gefunden haben. Das ist seit mehr als 60 Jahren gelebte Praxis in den Ringerclubs des Landes, und gerade der KSV Witten hat sich da immer wieder ausgezeichnet.

 

 

 

 

 

 

 

BM Freistil beendet

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Die ersten Pflichtturniere des Jahres 2019 sind durch. Es waren die Bezirksmeisterschaften im Freistil, die im Rahmen einer jeweiligen Doppelveranstaltung in Oberforstbach (Rheinland) bzw. Sende (Westfalen) zur Austragung gekommen sind. Alle Altersklassen waren gefordert, denn wie üblich hatten die Männer sowie die A- und B-Jugend am Samstag, dagegen die C-, D- und E-Jugendlichen am Sonntag ihre Titelträger ermittelt.

Ein wenig schade ist die Tatsache, dass die Teilnehmerzahlen insbesondere im Männerbereich zu wünschen übrig gelassen haben. Die Westfalen brachten 50 Aktive auf die Matte, im Rheinland waren es gerade mal 38 – ein Rückschritt im Vergleich zu 2018.

Überraschungen gab es indes nicht. Der AC Mülheim 92 dominierte das Rheinland mit Erfolgen in der Teamwertung an beiden Tagen. In Westfalen waren Bundesligist KSV Witten 07 (Männer und A-/B-Jugend) sowie der PSV Lippe-Detmold (jüngere Jugendaltersklassen) erfolgreich.

 

 

Witten-Mülheim nostalgisch

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Der Landesliga-Finalkampf zwischen dem KSV Witten 07 II und dem AC Mülheim 92 II war wohl eine der interessantesten Begegnungen, die wir im vergangenen Kalenderjahr verfolgen durften. Viele Zuschauer hatten das Aufeinandertreffen interessiert verfolgt und mitgefiebert, ein großer Teil war sogar lautstark und emotional mitgegangen.

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Agca siegt in Ankara

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Wie im Vorjahr weilten einige Nachwuchsathleten aus NRW zum Jahreswechsel in Ankara, um am dort stattfindenden Freistilturnier mit dazugehörigem Trainingslehrgang teilzunehmen. Begleitet von Landestrainer Sevket Karapinar und Verbandstrainer Samet Dülger hielt sich unsere Delegation vom 25.12.-9.1. in der türkischen Hauptstadt auf und erlebte eine ereignisreiche und (trainings-)intensive Zeit, sodass man von einer gewinnbringenden Maßnahme sprechen kann. Dass diese auch in sportlicher Hinsicht erfolgreich verlief, ist umso erfreulicher: Immerhin zwei Podestplätze sprangen bei diesem stark besetzten Vergleich heraus. Wenn man sich vor Augen führt, dass fünf angetretene deutsche Landesverbände (außer uns waren noch Württemberg, Sachsen, Brandenburg und Nordbaden am Start) insgesamt fünf Medaillen holen konnten, erhält dieser Eindruck aussagekräftige Bestätigung.

Gold errang in der 92 kg-Klasse der Vorjahres-Junioren-EM-Dritte Ertugrul Agca vom TV Essen-Dellwig, der sein gehobenes internationales Niveau nach drei Siegen erneut unter Beweis gestellt hatte. Für eine kleine Überraschung sorgte dagegen sein Vereinskamerad Idris Ibaev (74 kg) durch den Gewinn der Silbermedaille. Als Greco-Spezialist kämpfte er sich schon beinahe sensationell bis ins Finale vor, welches er knapp gegen den Türkischen Juniorenmeister verlor. Dies sorgte für wahre Lobeshymnen vonseiten des mitgereisten Dellwiger Geschäftsführers Hasan Agca: „Für mich war Idris der beste des Ringer des Turniers.“ Ein dickes und vollkommen verdientes Lob!

Angetreten, jedoch nicht weit vorne platziert waren Muhammed Yildirim und Kiril Kildau (beide AC Mülheim 92), Ben Haeffner (KSV Germania Krefeld), Hamzat Awtaew (TV Essen-Dellwig) und Abu Bakar Alaudinov (KSK Neuss). Nicht teilnehmen konnten leider die mitgereisten Semi Isikaan (RC Hürth), Tugkagan Öztürk (KSV Witten 07) und Deni Nakaev (KSK Neuss), wobei letzterer von vornherein lediglich als Trainingspartner für Idris Ibaev vorgesehen war.

In Ankara herrschte reichlich gute Laune (Foto bereitgestellt von Hasan Agca)

Witten ausgeschieden

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Wie erwartet war der TuS Adelhausen zu stark für unseren KSV Witten 07. Im Viertelfinal-Rückkampf um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft unterlag man auswärts mit 9:22, also mit fast exakt demselben Ergebnis wie eine Woche zuvor auf heimischer Matte (9:21). Immerhin vier Einzelsiege konnte man dem Favoriten in dessen Halle abtrotzen – man konnte also mithalten. Somit kann sich das Team erhobenen Hauptes aus der Saison verabschieden.

Es geht wieder los!

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Viel Zeit zum Durchatmen hatten unsere Vereine um den Jahreswechsel nicht. Mit dem Final-Six am 15.12. hatte das Sportjahr auf den nordrhein-westfälischen Ringermatten für die meisten geendet. Am nächsten Wochenende (12./13.1.) ist es aber wieder so weit: Bei den Bezirksmeisterschaften im freien Stil wird der Startschuss für die Periode der Einzelmeisterschaften gegeben. Die Zeit, die Füße hochzulegen, ist damit beendet. Sportler, Trainer, Funktionäre und Zuschauer stehen schon in den Startlöchern. Und natürlich tun dies auch die ausrichtenden Vereine: Während der TKV Oberforstbach zwei ereignisreiche Tage vor sich hat, an denen er die Titelkämpfe aller Altersklassen im Rheinland ausrichten wird, ist es in Westfalen der SV Schwarz-Weiß Sende, dem diese Aufgabe zukommt. Drücken wir beiden Vereinen ein Däumchen, dass alles glatt über die Bühne gehen wird, und freuen wir uns darauf, bald wieder live an der Matte sein zu dürfen!

 

 

Witten vor Viertelfinal-Aus

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Der KSV Witten 07 hat den Viertelfinal-Hinkampf in der Endrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft gegen den TuS Adelhausen 9:21 verloren. Mit diesem Ergebnis konnte man rechnen, galt der KSV gegen den verlustpunktfreien Ersten der Bundesliga Südwest von vornherein als Außenseiter. Vor eigenem Publikum waren bei sieben Niederlagen Ramzan Awtaew (66 kg LL), Fevzi Mamutov (71 kg G) und Daniel Aleksandrov (86 kg G) erfolgreich.

Es ist unwahrscheinlich, dass man nächste Woche auf fremder Matte das Blatt noch wenden kann. Im Falle eines Ausscheidens würde auch für das letzte verbliebene Team aus NRW die Mannschaftssaison noch in diesem Kalenderjahr enden.  

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