Mattensplitter

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Outdoor-Training des Bundes und Landesstützpunktes Dormagen

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Die vor Ort wohnenden Ringerinnen des Bundes- und Landesstützpunktes Dormagen trafen sich zum ersten sportartübergreifenden (Ringen, Judo, Leichtathletik und Taekwondo) Training auf der Sportanlage in Knechtenden um dort gemeinsam unter der fachlichen Leitung des mehrmaligen Deutschen Meisters im Taekwondo Patrick Lamek ein anspruchsvolles Athletiktraining zu absolvieren.

Dieses wird jetzt bis zum Beginn der Sommerferien jeden Dienstag um 17.00 Uhr stattfinden. Nachdem in den letzten drei Wochen überwiegend individuelles Lauftraining stattfand war es eine Abwechslung und ein nächster Schritt in Richtung Normalisierung. 

 

Jakob Koch: 150. Geburtstag

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Das unvergessene Neusser Ringer-Idol Jakob Koch, immerhin zweifacher Weltmeister, hatte heute vor 150 Jahren das Licht der Welt erblickt. Nach wie vor ist die Popularität des einstigen Ausnahmeathleten insbesondere in seiner Heimatstadt ungebrochen, was alleine dadurch bezeugt wird, dass im Stadtteil Reuschenberg gar eine Straße nach ihm benannt worden ist. Und alle Sportfreunde, die die Neusser Vereinszeitschrift „Ringer Revue“ schon einmal eingehender studiert haben, sind unweigerlich irgendwann auf den einstigen Vorzeigeathleten gestoßen. Auch unser KSK Konkordia hat somit maßgeblich dazu beigetragen, das Andenken an ihn zu bewahren.

Auf seinen 150. Geburtstag hat die Neuss-Grevenbroicher Zeitung mit einem ausführlichen Zeitungsartikel reagiert. Eine schöne Schlagzeile für und über unseren geliebten Sport, und das in Zeiten, in denen die sportlichen Aktivitäten zum Erliegen gekommen sind. Außerdem vielleicht ein kleiner Lichtblick für alle die, die das Ringen während der Corona-Krise schmerzlich vermissen!

 

 Quelle: NGZ vom 11.04.2020

Gerresheim trauert um Artur Knab

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Artur Knab, Legende und Gründungsmitglied des TuS Gerresheim und Glashütte, ist im Alter von 92 Jahren verstorben. Der langjährige Ringer, der nach Angaben einer regionalen Zeitung bereits 1936 durch seinen Vater zum Ringkampfsport gefunden und mehrere Bezirksmeistertitel geholt hatte, war lange Zeit eine Stütze seines Vereines. Nicht nur als Sportler, sondern auch als Trainer und Übungsleiter für Eltern-Kind-Turnen hatte er sich beim TuS enorme Verdienste erworben.

Mit dem Sport war er immer eng verbunden, allerdings nicht nur auf der Ringermatte: Bis ins hohe Alter war er sportlich aktiv, joggte regelmäßig und nahm mit über 80 Jahren sogar noch an offiziellen Laufveranstaltungen teil.

Nun hat sein Herz aufgehört zu schlagen. Unser Mitgefühl gilt der Familie und allen, die Artur Knab nahe standen.

Vorgestellt: Heinrich Ketzer

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Unter dem Titel „Asse von einst“ kursieren in den sozialen Netzwerken augenblicklich viele Beiträge. Jene können den Ringsportfreund in der Phase des sportlichen Stillstands vielleicht ein wenig über diesen hinwegtrösten und an die schönen Seiten sowie die Faszination unseres Sports erinnern.

An dieser Stelle sei mit dem Duisburger Heinrich Ketzer ein Mann vorgestellt, dessen Meriten sich anhand der Archive zwar nicht mehr zweifelsfrei feststellen lassen, der es dennoch auf jeden Fall wert ist, einmal genannt zu werden.

Lediglich anhand einer fast schon antiken Fotografie sind Name und Erfolge überliefert, sodass deren Richtigkeit nicht einwandfrei überprüft werden kann. Eindeutig zu entziffern sind jedoch die auf der Rückseite des Fotos gemachten Angaben. Demnach war der Altathlet Deutscher Meister der Jahre 1919-1921 und Europameister 1921. Wie dem auch sei – vor 100 Jahren gab es ebenfalls sehr erfolgreiche Athleten in NRW, die heute ein wenig in Vergessenheit geraten sind.

 

 

Mülheim trauert um Theo Müller

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Der AC Mülheim trauert um sein Ehrenmitglied Theo Müller, der bereits letzte Woche verstorben ist. Theo ist den Älteren unter uns noch ein Begriff, schließlich war er bis zu Beginn der Achtziger ein erfolgreicher Mannschaftsringer in den oberen Gewichtsklassen.

Über einen längeren Zeitraum bekleidete er auch diverse Vorstandsämter beim AC, u.a. als 2. Vorsitzender, und war stets für seine gute Laune bekannt. Mit seiner zweiten Leidenschaft, der Musik, hatte er regelmäßig für gute Stimmung gesorgt.

Er war dem AC 92 bis zuletzt eng verbunden, auch wenn er ihn, bedingt durch gesundheitliche Probleme, nicht mehr regelmäßig besuchen konnte.

Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und der gesamten Familie! Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren!

Infos für wissenschaftliche Arbeit gesucht

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T. Bitterling, ein Ringer aus Frankfurt/Oder, benötigt zwecks Abfassung einer wissenschaftlichen Arbeit historische Dokumente aus dem Ringerlager. Sein Interesse bezieht sich auf Quellen, die sich mit der Situation des Ringens etwa zwischen 1935 und 1970 befassen. Ein wichtiges Augenmerk liegt u.a. auf der Phase nach dem zweiten Weltkrieg sowie dem damaligen Wiederaufbau unserer Sportart.

Wer hier helfen kann, möge den Sportkameraden bitte unterstützen und ihm entsprechende Quellen zukommen lassen. Unter der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! kann Kontakt zu ihm aufgenommen werden.

ASV Atlas Bielefeld wird 125 Jahre

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In diesem Jahr hatte der RV NRW bereits einige Jubilare aus seinen Reihen zu vermelden. Mit Peter Nettekoven (80 Jahre), Hermann Josef Kahlenberg (75) und Klaus Rost (80) feierten gleich drei bekannte Persönlichkeiten runde Geburtstage.

Doch nicht nur Einzelpersonen dürfen wir zu den Jubilaren zählen, sondern auch einen unserer Vereine: Der ASV Atlas Bielefeld wurde am 1. März 1895 gegründet, ist kürzlich also 125 Jahre alt geworden. Dies ist ein äußerst stattliches Alter, welches nur wenige Clubs aus dem Bereich unserer LO, ja sogar aus dem des Deutschen Ringer-Bundes aufweisen können.

Ein solch langjähriges Bestehen ist selbstredend mit einem hohen Maß an Tradition verbunden. Die Vereinsgeschichte offenbart viele interessante Details, welche den meisten unter uns noch gar nicht bekannt sind. Denn wie der Name ASV schon vermuten lässt, hat der Club auch in einigen anderen Sportarten für Furore sorgen können. So bildeten in den Anfangszeiten Tauzieher, Steinstoßer (Kugelstoßer) und Gewichtheber weitere Abteilungen, die mittlerweile jedoch nicht mehr bestehen. Wohl aber zählt man den ASV nach wie vor zu den Mehrspartenvereinen, wenngleich mittlerweile andere Disziplinen wie Tischtennis, Eltern-Kind-Turnen, Aquagymnastik oder gar Sportfischen hinzugekommen sind.

Obwohl Bielefeld in den letzten Jahrzehnten nie zur absoluten Leistungsspitze in NRW gehört hat, ist es doch zu einer unverzichtbaren Stütze unserer LO und der gesamten Sportart Ringen geworden. Eine erfolgreiche und große Jugendabteilung, diverse Erfolge bei Einzelmeisterschaften, eine stark besetzte Männermannschaft, mehrere Kampfrichter, hervorragende Integrationsarbeit, die Kooperation mit der Trainingsgruppe in Bad Oeynhausen etc. zeugen von einem ausgesprochen gewinnbringenden Engagement, wie es für die Förderung unserer Sportart unverzichtbar ist. Insbesondere die Integrationsarbeit macht immer wieder Schlagzeilen: So darf sich der Club u.a. als offizieller Stützpunkt des Programms „Integration durch Sport“ bezeichnen – ein Prädikat, was nur wenigen zuteil wird.

Dass es sich beim ASV Atlas um einen äußerst agilen Verein handelt, wird dadurch unterstrichen, dass er sich schon bei zahlreichen Einzelmeisterschaften als Ausrichter bewähren konnte. So ist ihm auch die Bereitschaft hoch anzurechnen, die diesjährigen Landesmeisterschaften der Männer über die Bühne zu bringen, nachdem der TV Eintracht Walheim aus organisatorischen Gründen absagen musste.

Wir gratulieren dem ASV Atlas Bielefeld ganz herzlich zum 125jährigen Bestehen und hoffen, dass der Club weiterhin so viel für uns leisten kann!

Schwergewichtler und DM-Teilnehmer Alex Zilke (blau) ist ein Leistungsträger des ASV Atlas Bielefeld

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